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  • Dennis Maxeiner (CDU): Verbesserung der Infrastruktur steht im Fokus

    Rhein-Lahn. Jeden Tag einen anderen Ort - kurz vor der Landtagswahl ist Dennis Maxeiner (CDU) in seinem Wahlkreis unterwegs und will von den Bürgern wissen, wo der Schuh drückt

    Von unserer Reporterin Mira Müller

    Dennis Maxeiner ist der Direktkandidat für die CDU im Wahlkreis 8. Intensiv setzt er sich für den Bau der Mittelrheinbrücke ein. Doch dieses Projekt soll nur stellvertretend für eine bessere Infrastruktur sein, die seines Erachtens viele positive Entwicklungen nach sich ziehen kann. 
    Dennis Maxeiner ist der Direktkandidat für die CDU im Wahlkreis 8. Intensiv setzt er sich für den Bau der Mittelrheinbrücke ein. Doch dieses Projekt soll nur stellvertretend für eine bessere Infrastruktur sein, die seines Erachtens viele positive Entwicklungen nach sich ziehen kann. 
    Foto: Mira Müller

    Rhein-Lahn. Jeden Tag einen anderen Ort - kurz vor der Landtagswahl ist Dennis Maxeiner (CDU) in seinem Wahlkreis unterwegs und will von den Bürgern wissen, wo der Schuh drückt: "Auf dem Ländchen muss man keine politischen Scheindebatten führen. Da ist man pragmatisch und rational. Aber die Infrastruktur ist immer Thema", stellt der 29-jährige Senkrechtstarter aus Dahlheim - 2009 wurde er mit gerade einmal 23 Jahren zum jüngsten Ortsbürgermeister von Rheinland-Pfalz gewählt, nun möchte er in den Landtag einziehen - fest.

    Für die Mittelrheinbrücke

    Für den Diplom-Finanzwirt mit einem Master in strategischer Unternehmenskommunikation steht sein Einsatz für den Bau der Mittelrheinbrücke stellvertretend für die Verbesserung der Infrastruktur im Allgemeinen. Als Schüler des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums hat er schon in seiner Jugend am eigenen Leib erfahren, wie sinnvoll eine Brücke hätte sein können, wenn man mit seinen Schulkameraden etwas unternehmen wollte. Denn entweder war man auf die letzte Fähre angewiesen, oder man musste eine Nacht auf der anderen Rheinseite verbringen.

    Und auch heute steht für ihn fest, dass "keine Fähre wirtschaftlich gesehen eine Brücke ersetzen kann. Viele aus meinem Jahrgang sind weggezogen, weil es hier zu wenige adäquate Arbeitsplätze gibt", erzählt Maxeiner. Er hat sich bewusst dafür entschieden, in seiner Heimat zu bleiben, auch wenn die statistischen Prognosen alles andere als positiv klingen: "Der Rückgang der Bevölkerung bis 2035 in der VG Loreley wird mit 17,3 Prozent prognostiziert." Seine Themen sind daher: starke Wirtschaft, gute Infrastruktur und solide Finanzen, wobei keines dieser Ziele isoliert betrachtet werden kann. Der Verbesserung der Infrastruktur muss in diesem Dreiklang besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Diese auf die Straßen zu reduzieren, ist für ihn zu kurz gedacht: "Gute Infrastruktur bedeutet auch Lärmschutz und schnelles Internet", und spielt im selben Atemzug auf den Breitbandausbau sowie die Bahnlärmproblematik an. Alles Aufgaben, die gelöst werden müssen, damit die Region nicht nur für Familien, sondern auch für Unternehmen attraktiver wird. Denn nur wo die Infrastruktur in Ordnung ist, wollen und können sich Unternehmen, die neue Arbeitsplätze schaffen, ansiedeln, die wiederum auch junge Familien in die Region locken.

    "Öffentliche Investitionen können lediglich die Rahmenbedingungen schaffen", ist Maxeiner überzeugt. Seine Idee: "Start-ups müssen unterstützt werden. Eine Qualitätsoffensive wäre beispielsweise, hier eine Fachhochschule für Tourismus und Infrastruktur zu haben. Dann würden sich eventuell auch Leute hier niederlassen, was ein Gewinn fürs Tal wäre."

    "Kein schlüssiges Konzept für die Loreley"

    Fest macht er den Gedanken am Beispiel Loreley: "Bislang gibt es noch kein schlüssiges Konzept. Es müssen Orte geschaffen werden, an denen Touristen ihr Geld ausgeben; auch im Hinblick auf die Buga 2031. Die ist auf jeden Fall wichtig für den Tourismus in der Region. Aber eine Flächen-Buga ist auch eine große Herausforderung. Sie als All-inclusive-Paket mit Brücke und Investitionen in die Region sowie weniger Bahnlärm anzupreisen, ist Augenwischerei", schießt Maxeiner einen Pfeil auf diejenigen, die die Buga 2031 seiner Ansicht nach nur zu Wahlkampfzwecken nutzen. Jedes einzelne Projekt an sich sei schon eine große Aufgabe und bedürfe einer eigenen Taskforce.

    Geigespielen und Gesellschaftsspiele

    Und wenn er mal nicht in Sachen Wahlkampf unterwegs ist? Dann freut sich der 29-Jährige gemeinsam mit seiner Frau Ruzanna auf die Geburt ihres Kindes, übt sich seit einem Jahr im Geigespielen - wofür ihm seine Frau extra einen Geigenlehrer rausgesucht hat, verrät er augenzwinkernd -, schaut gern actionreiche Filme im Kino und trifft sich mit Freunden zu Gesellschaftsspielen.

    Steckbrief: 

    • Name: Dennis Maxeiner
    • Geboren: 13. August 1986 in 
Nastätten
    • Wohnort: Dahlheim
    • Familienstand: verheiratet, werdender Vater
    • Beruf: selbstständig als Berater in Unternehmenskommunikation
    • Hobbys: Fußball, Tennis, Geige, Trompete, Sänger im Gesangverein, kulturwissenschaftliche Bücher
    • Partei: CDU
    • Wahlmotto: Frischer Schwung. Neue Kraft.
    • Kontakt: Bergstraße 9, 56348 Dahlheim, Telefon 06771/599965, E-Mail an dennis_maxeiner@
hotmail.com
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