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    MittelrheinBuga 2031: Kommunen im Welterbe sollen Bewerbung unterstützen

    Die Planung der Buga 2031 ist weiter im Zeitplan: Nachdem die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz im Mai die Vorstudie zu der Großveranstaltung präsentiert hatte (wir berichteten), geht der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal (ZV) jetzt mit der umfassenden Beteiligung seiner Mitglieder ins Programm für das zweite Halbjahr 2016.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Blumen blühen am Rheinufer in St. Goar. Für eine Buga 2031 soll sich das gesamte Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal herausputzen. Die Räte in den Kommunen werden in den kommenden Monaten über eine grundsätzliche Zustimmung zur Buga-Bewerbung beraten. Foto: Andreas Jöckel
    Blumen blühen am Rheinufer in St. Goar. Für eine Buga 2031 soll sich das gesamte Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal herausputzen. Die Räte in den Kommunen werden in den kommenden Monaten über eine grundsätzliche Zustimmung zur Buga-Bewerbung beraten.
    Foto: Andreas Jöckel

    Bereits im Oktober könnte ein verbindlicher Beschluss zur Buga-Bewerbung gefasst und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Am Dienstag trifft sich die Verbandsversammlung zu einer Sondersitzung in Lahnstein, um den Mitgliedskommunen die Vorstudie offiziell zu präsentieren, die Möglichkeit für Diskussionen zu bieten und ein erstes unverbindliches Votum zu ermitteln. Dazu werden die Delegierten einmal nicht öffentlich tagen. Der Verbandsvorsteher und Landrat des Rhein-Lahn-Kreises bittet dafür um Verständnis: "Wir wollen unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, alles offen anzusprechen, wenn sie etwas auf dem Herzen haben, ohne damit gleich ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gerückt zuwerden." Am Ende will die Versammlung einen Beschlussvorschlag für alle Räte im Welterbegebiet formulieren, der das Vorhaben grundsätzlich unterstützt. In den kommenden Monaten können sich Bürgermeister und Ratsmitglieder bei weiteren Veranstaltungen in Damscheid (20. Juli), Rüdesheim (6. September), Spay (7. September), Kamp-Bornhofen (15. September) und Manubach (Kreis Mainz-Bingen, 20. September) informieren.

    Puchtler: "Die Basis ist immens wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung"

    Frank Puchtler ist zuversichtlich, dass das Projekt eine breite Zustimmung der Kommunen im Welterbe erfahren wird: "Diese Basis ist auch immens wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung." Nach den Voten der Kommunen wird die Verbandsversammlung am 11. Oktober in Kestert die Bewerbung abschließend öffentlich beraten und voraussichtlich auch beschließen. Dann wird der Zweckverband Innenminister Roger Lewentz bitten, die Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die 2017 als offizielle Bewerbung bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) eingereicht werden soll. Stimmt die DGB bis zum Jahresende zu, könnte gemäß Zeitplan Anfang 2018 eine Durchführungsgesellschaft nach dem Vorbild der Buga 2011 in Koblenz gegründet werden.

    Lange Vorbereitungsphase erforderlich

    Die 13 Jahre bis zur eigentlichen Veranstaltung wären  für Puchtler dann ein angemessener Zeitraum: "Wir werden diese lange Vorbereitungsphase brauchen", ist der ZV-Vorsteher überzeugt - vor allem im Hinblick auf die erforderlichen Infrastrukturprojekte. Tatsächlich wird sich die künftige Durchführungsgesellschaft mit Wettbewerben, Planungen und Umbauten für viele Projekte an beiden Ufern des 67 Kilometer langen Rheinabschnitts beschäftigen müssen, wenn die Ideen der Vorstudie für eine dezentrale Buga umgesetzt werden sollen. Etliche Fragestellungen, die in der Machbarkeitsstudie noch geklärt werden müssen, wurden bereits in der Voruntersuchung formuliert - nicht zuletzt das erforderliche Investitionsvolumen und zu erwartende Einnahmen zur Finanzierung.

    • Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal hat 59 Mitglieder. Neben den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen sind dies fünf Landkreise sowie 52 Städte, Verbands- und Ortsgemeinden mit unterschiedlicher Stimmengewichtung. Zu den Aufgaben zählen neben der Erhaltung des Welterbes auch dessen touristische Vermarktung und Weiterentwicklung. Dazu sind auch Gründungen privatrechtlicher Gesellschaften sowie Beteiligungen an anderen Gesellschaften möglich.

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