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    NastättenBäcker stellen sich strengen Prüfungskriterien

    In der Schalterhalle der Volksbank Rhein-Lahn herrschte Hochbetrieb während der alljährlichen Brot-, Brötchen- und Stollenprüfung der Bäcker-Innung Rhein-Lahn. Obermeister Heinz Kugel wies mit berechtigtem Stolz darauf hin, dass sich mehr als 70 Prozent aller Innungsmitglieder der strengen Prüfung durch Fachmann Paul-Ernst Schmalz aus Bocholt stellten.

    Obermeister Heinz Kugel erklärt den Gästen die Backwaren. Anschließend durfte dann auch probiert werden.  Foto: Winfried Ott
    Obermeister Heinz Kugel erklärt den Gästen die Backwaren. Anschließend durfte dann auch probiert werden.
    Foto: Winfried Ott

    Karlheinz Minor aus Miehlen half bei der Vorbereitung des verdeckten Tests auf sechs Kriterien: Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität, Geruch und schließlich Geschmack.

    Die Meisterbetriebe Bernhard Bauer aus Singhofen, Martin Fetter aus Ruppach, Mario Joch aus Nochern, Heinz Kugel aus Lahnstein, Jürgen Lieber aus Niederneisen, Ellen Paul ("Hausen") aus Holzhausen, Markus Scholl aus Miehlen, Heinrich Walldorf aus Nievern, Gerhard Zorn aus Katzenelnbogen und Heidis Backstube aus Lierschied hatten zusammen 32 Brötchen, 46 Brote und zehn Stollen zur Bewertung eingereicht, wobei schon der Laie die erstaunliche Artenvielfalt leicht am Aussehen erkennen konnte.

    Nachmittags kamen Stadtbürgermeister Emil Werner, seine Bienenhoheiten und die stellvertretende Brotkönigin Prinzessin Anna Giehl aus Steinebach gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Stollenprüfung. Obermeister Kugel begrüßte alle Gäste, dankte der Volksbank für das ansprechende Ambiente dieser Prüfung und forderte alle Kunden auf, selbst deutlich zu sagen, was ihnen schmeckt: "Der Kunde soll schließlich wiederkommen, nicht die Ware." Die Backwaren aus den Innungsbetrieben des Rhein-Lahn-Kreises seien dank der regelmäßigen freiwilligen Qualitätskontrollen weit überdurchschnittlich gut.

    Der Stadtbürgermeister überbrachte auch die Grüße des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde, Jens Güllering, und gab zu bedenken, dass gute Ware zwar preiswert sein könne, nicht aber billig. Vorstandsmitglied Dietmar Basta betonte, die Volksbank Rhein-Lahn stehe als Regionalbank dem heimischen Handwerk sehr gern zur Verfügung.

    "Es hat richtig Spaß gemacht", meinte Regionalleiterin Irmhild Michel. Sie habe schon vormittags viele neue Sorten kennengelernt. Bienenkönigin Pauline und Prinzessin Tamara zeigten sich gespannt auf die sehr unterschiedlichen Stollen, deren Werdegang innerhalb von drei Tagen Brotprüfer Schmalz anschaulich schilderte. Die eingereichten Proben seien durchweg von hoher Qualität mit teils über 150 Prozent Fruchtanteil. Gern ließ man sich beim Plaudern auch die ebenfalls angebotenen Weihnachtsplätzchen vom Fachmann munden, zusammen mit einer Tasse Kaffee. wo

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