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  • Informationsaustausch Vom Verein der Rhöner Apfelinitiative lernen

    Von der Wiese in den Versand: Möglichkeiten der Vermarktung

    Mittelrhein/Filsen. Welche Möglichkeiten gibt es, die Mittelrhein-kirschen wieder gemeinsam zu verwerten und zu vermarkten? Dieser Frage ging der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal nach und lud Akteure und interessierte Kirschbaumbesitzer zu einer Informationsveranstaltung mit der Geschäftsführerin des Vereins Rhöner Apfelinitiative, Astrid Schäfer, nach Filsen ein, die das Projekt vorstellte.

    Foto: Marius Graf - Fo

    Die Apfelinitiative führte für die Rhöner Äpfel eine Bio-Gruppenzertifizierung durch und hat mittlerweile ein Netzwerk mit mehr als 2800 Mitgliedern aufgebaut. Dabei hat es sich Apfelinitiative zur Aufgabe gemacht, die Menschen zu verbinden, denen der Erhalt der Rhöner Streuobstwiesen mit ihren Apfelbeständen am Herzen liegt. Dazu gehören die Apfelbauern und die Erzeuger von Apfelprodukten. Aufgaben der Apfelinitiative sind insbesondere der Erhalt der Sortenvielfalt der Rhöner Äpfel, die Absatzförderung von Streuobstprodukten und die Intensivierung der gastronomischen Verwendung des heimischen Obstes. Alles Aufgaben, die im Projekt Mittelrhein-kirschen bislang vom Zweckverband übernommen werden.

    Die Rhön hat eine Ausdehnung von rund 60 mal 120 Kilometern und liegt in drei Bundesländern. Anlass zur Vereinsgründung war der drohende Niedergang der Streuobstbestände. Die Rhöner Apfelinitiative hatte bei ihrer Gründung damit eine vergleichbare Ausgangssituation wie die Mittelrhein-kirschen im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

    Stärken und Potenziale ausgemacht

    Insbesondere die von Astrid Schäfer dargestellten Herausforderungen und auch Rückschläge, die der Rhöner Apfelinitiative in ihren ersten Jahren zu schaffen machten, können für die Mittelrheinkirsche lehrreiche Beispiele sein. Hieraus ergaben sich Ansätze, welche Organisationsform in Zukunft für die Vermarktung der Kirschen und Kirsch-Produkte geeignet ist, welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen und welche Formen der Zertifizierung möglich und nötig sind. Das Projekt Mittelrheinkirschen konnte aus diesem Austausch der Regionen interessante Einblicke mitnehmen und deutlicher erkennen, wo hier im Mittelrheintal Stärken und Potenziale liegen.

    Infos zum Projekt Mittelrhein-kirschen im Internet unter www.mittelrhein-kirschen.de

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    Markus Eschenauer

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    Markus Eschenauer

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