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  • Neues Heim für Feuerwehr: Bürdenbacher Rat gibt grünes Licht

    Bürdenbach/Oberlahr. Damit ist auch die letzte große Hürde geschafft: In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat Bürdenbach den Bebauungsplan "Feuerwehrgerätehaus Löschzug Oberlahr" und schuf somit Baurecht.

    Der Gemeinderat Bürdenbach hat für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Oberlahr Baurecht geschaffen. Erste Veränderungen am Gelände sind schon sichtbar: Die Baumfällarbeiten wurden nach Ablauf der Vogelschutzfrist bereits in Eigenleistung durch die aktiven Oberlahrer Feuerwehrleute durchgeführt. Das Astwerk wurde anhängerweise abtransportiert. Foto: Heinz-Günter Augst
    Der Gemeinderat Bürdenbach hat für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Oberlahr Baurecht geschaffen. Erste Veränderungen am Gelände sind schon sichtbar: Die Baumfällarbeiten wurden nach Ablauf der Vogelschutzfrist bereits in Eigenleistung durch die aktiven Oberlahrer Feuerwehrleute durchgeführt. Das Astwerk wurde anhängerweise abtransportiert.
    Foto: Heinz-Günter Augst

    Dieser Schritt war nötig, da das Grundstück, auf dem das Feuerwehrgerätehaus gebaut werden soll, im Außenbereich der Ortsgemeinde Bürdenbach liegt. Sofort mit den Bauarbeiten losgelegt werden kann aber trotzdem noch nicht - auch wenn schon erste Veränderungen auf dem ehemaligen Parkplatz des früheren Freibades zu sehen sind.

    So haben die Oberlahrer Feuerwehrleute in Eigenleistung schon einen Teil der Böschung freigeschnitten. Die statische Berechnung ist bereits erfolgt und wird derzeit geprüft. "Als Nächstes müssen die einzelnen Gewerke für die Errichtung des Feuerwehrgerätehauses ausgeschrieben werden", berichtet Martin Fischbach, Leiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Ob mit dem Bau in diesem Jahr noch begonnen werden kann, ist nicht sicher. "Ausgeschlossen ist es zwar nicht, aber es wird knapp", so Fischbach.

    Die Feuerwehrleute aus Oberlahr hoffen indes, dass es möglichst bald losgeht - und es nicht doch noch zu Verzögerungen kommt. "Es ist sehr kräftezehrend, sich immer wieder vor seine Mannschaft stellen und den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten erklären zu müssen, warum sich das Projekt verzögert, obwohl man es sich oft selbst nicht erklären kann", erzählt Wehrführer André Wollny.

    Zuletzt mussten die Planungen für den Neubau den Vorgaben der Kommunalaufsicht angepasst werden. Da als Kostengrenze ein Betrag von 1 750 000 Euro festgesetzt wurde, mussten einige Einsparungen vorgenommen werden. So ist die zur Verfügung stehende Fläche geschrumpft und auch die Anzahl der Außenstellplätze hat sich verringert. Verzichtet wird zudem auf einen Fußweg, eine Umzäunung sowie eine Schrankenanlage. Unverändert bleibt hingegen das Raumprogramm: Im Gebäude soll es Platz für vier Einsatzfahrzeuge, eine Werkstatt, Aufenthalts- und Schulungsräume sowie Umkleideräume für Männer und Frauen geben. Auch die Jugendfeuerwehr des Löschzugs soll einen eigenen Raum bekommen. Nach derzeitigem Stand beläuft sich das vorgesehene Kostenvolumen auf rund 1 748 000 Euro. Dass diese Ausgaben notwendig sind, ist unbestritten. Das alte Feuerwehrgerätehaus ist nicht nur zu klein, um den Platzbedürfnissen Rechnung zu tragen, sondern auch dessen Bausubstanz lässt zu wünschen übrig.

    Zwar hat Wollny einerseits Verständnis für die Einsparungen, andererseits findet er sie aber auch bedauerlich. "Die Schrankenanlage und das Vordach über der Fahrzeughalle waren in unseren Augen sinnvolle und notwendige Investitionen", sagt Wollny. Die Erfahrung habe beispielsweise gezeigt, dass ohne eine entsprechende Schrankenanlage der Parkplatz der Feuerwehr mitbenutzt wird. "Im Alarmfall könnte es wertvolle Zeit kosten, wenn die Parkplätze für die Feuerwehrleute belegt sind", mahnt der Wehrführer. Zudem sind diese Planungsdetails laut Wollny nicht aus einer Laune heraus entstanden, sondern in einer extra eingesetzten Arbeitsgruppe aus sechs Kameraden der Oberlahrer Wehr erarbeitet worden.

    Dankbar sind die Kameraden der Oberlahrer Feuerwehr den Verantwortlichen der beiden Gemeinden Oberlahr und Bürdenbach. "Hier haben wir immer volle Unterstützung erfahren", so Wehrführer Wollny.

    Von unserer Redakteurin Susanne Schneider

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