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    AltenkirchenMöbelmarkt wird deutlich größer

    Bei „Pack zu“ wird zugepackt: Um gut 2000 Quadratmeter an Verkaufs- und Lagerfläche wächst die Altenkirchener Filiale des Möbel-Discounters mit Service, die an der Ausfahrt „Kumpstraße“ der Umgehungsstraße ihr Domizil hat.

    Der Plan zeigt, was sich ändern wird: Lars Gerhards und Michael Pagnia erläuterten an der Baustelle die Erweiterung des Gebäudes.
    Der Plan zeigt, was sich ändern wird: Lars Gerhards und Michael Pagnia erläuterten an der Baustelle die Erweiterung des Gebäudes.
    Foto: Volker Held

    Altenkirchen - Bei „Pack zu“ wird zugepackt: Um gut 2000 Quadratmeter an Verkaufs- und Lagerfläche wächst die Altenkirchener Filiale des Möbel-Discounters mit Service, die an der Ausfahrt „Kumpstraße“ der Umgehungsstraße ihr Domizil hat.

     

    „Wir wollen diesen Standort für die Zukunft sicher machen“, sagen die beiden „Pack-zu“-Geschäftsführer Michael Pagnia und Lars Gerhards und spielen auf die immer näher an die Kreisstadt heranrückende Konkurrenz wie „Roller“ mit den immensen Werbeanstrengungen und „Müllerland“ in Hennef an.
    Nach umfangreichen Gründungsmaßnahmen wegen des sehr weichen Untergrundes wächst der Anbau an die Keimzelle der „Pack-zu“-Kette (eröffnet im August 2000) nun deutlich sichtbar in die Höhe. Zu den bislang bestehenden 3500 Quadratmetern Verkaufs- und 2500 Quadratmetern Lagerarealen kommen jeweils 1000 Quadratmeter hinzu, sodass nach Abschluss der Umgestaltung ein Möbelmarkt mit insgesamt 8000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden ist. Er wird dann in puncto Größe zu seinem „Bruder“ in Limburg-Ahlbach (eröffnet im Jahr 2003) aufgeschlossen haben. Am dritten Standort in Betzdorf (eröffnet im Jahr 2004, ehemals „Mobi mit“) stehen 6000 Quadratmeter zur Verfügung.
    Die Investitionen belaufen sich nach Auskunft von Pagnia und Gerhards auf insgesamt rund zwei Millionen Euro, wobei die Kosten für den Erweiterungstrakt vom Besitzer der Immobilie, der Firma Felke aus dem Hunsrück (Bauherr im Jahr 1978 und selbst Nutzer bis zur Aufgabe des Möbelgeschäftes), getragen werden. Deswegen sei der Mietvertrag inzwischen mit einer deutlich längeren Laufzeit ausgestattet worden. „Wir werden parallel das Innenleben des Marktes neu gestalten“, kündigt Pagnia an und schätzt, dass dafür rund 300 000 Euro (in den zwei Millionen Euro enthalten) anfallen. Die Renovierung innerhalb der vier Wände gehe bei laufendem Betrieb in Abschnitten vonstatten, ein großer Räumungsverkauf werde vorgeschaltet, berichtet Gerhards, „wenn alles gut läuft und das Wetter den Bauarbeiten keinen Strich durch die Rechnung macht, möchten wir gerne zum verkaufsoffenen Sonntag des Altenkirchener Stadtfestes am 5. Mai unsere große Wiedereröffnung feiern.“ In den künftigen Ausstellungsräumen sollen die Kunden den Übergang von alter zu neuer Welt nicht bemerken. Darüber hinaus wird die kettenweite EDV-Anlage einem Upgrade unterzogen.
    Bereits hinter dem Pflug liegen der Bau von 20 weiteren Parkplätzen und die Erneuerung der Warenausgabe mit Rampe, die auch gleichzeitig der Anlieferung dient. Sie präsentiert sich größer und wird komplett überdacht. Laut Pagnia und Gerhards verfügt „Pack zu“ über einen hohen Lagerbestand mit direkter Verfügbarkeit von rund 75 000 Artikeln, „denn 60 Prozent der Kunden wollen die Ware direkt mitnehmen“.
    Als viertes Standbein hat sich „Pack zu“ dem Möbelvertrieb übers Internet zugewandt. Nach großer Vorlaufzeit von einem knappen Jahr ist www.megahomeschop.de seit November online. Derzeit werden 2000 Artikel angeboten, die von einem separaten Lager in Limburg-Ahlbach aus mit DHL ihren Weg zu den Kunden antreten. Diesem jüngsten Spross gestehen Pagnia und Gerhards ein gutes Jahr zu, um den Break-even-Point, also die Phase, in der sich Kosten und Erlös die Waage halten, zu erreichen. Erste Erfolge wurden registriert: „Wir hatten sogar schon eine Bestellung aus Leipzig“, freut sich Gerhards, der in einem Atemzug weiteren, nicht virtuell gelagerten Expansionsabsichten einen Riegel vorschiebt: „In diese Richtung planen wir derzeit nicht.“ Ein weiterer Markt müsse ins Konzept passen und natürlich dort angesiedelt werden, wo er wirtschaftlich gut überleben könne.Volker Held

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