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    Herdorf und Daaden müssen fusionieren

    Kreis Altenkirchen - Die verbandsfreie Stadt Herdorf und die Verbandsgemeinde Daaden müssen fusionieren. Das hat der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Mittwoch in Mainz erklärt. Damit macht die Landesregierung ihre Ankündigung von Zwangszusammenschlüssen wahr.

    Hilft jetzt nur noch beten? In Herdorf hofft man nach wie vor darauf, einer Fusion mit einer Nachbargemeinde zu entgehen. In der jetzt verordneten „Heirat“ mit Daaden sehen viele die denkbar schlechteste Variante.
    Hilft jetzt nur noch beten? In Herdorf hofft man nach wie vor darauf, einer Fusion mit einer Nachbargemeinde zu entgehen. In der jetzt verordneten „Heirat“ mit Daaden sehen viele die denkbar schlechteste Variante.
    Foto: Markus Döring

    Herdorf und Daaden sind die einzigen Kommunen im Norden des Landes, die jetzt bei der Kommunalreform zur Fusion gezwungen werden sollen. Herdorfs Bürgermeister Uwe Erner (parteilos) zeigt sich enttäuscht. Die Stadt hatte schon früh ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das sei zu dem Schluss gekommen, dass das 7000 Einwohner zählende Städtchen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen eigenständig bleiben sollte. Erner kündigte an, sich weiterhin gegen den Zusammenschluss zu wehren und notfalls zu klagen. Im Stadtrat herrscht darin Einigkeit.
    Laut Lewentz erfolgt der Zusammenschluss der VG Daaden und der Stadt Herdorf zum 1. Juli 2014. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Bereits bei den Kommunalwahlen 2014 sollen die Bürger einen gemeinsamen VG-Rat wählen.

    Final ist die Hochzeit dennoch nicht. Das Ministerium räumt den Kommunen die Möglichkeit ein, sich zu positionieren. Diese Vorschläge wolle das Land „in die weiteren Überlegungen einbeziehen“.
    Die beiden anderen Verbandsgemeinden mit weniger als 12 000 Einwohnern im Kreis, Gebhardshain und Flammersfeld, bleiben vorerst von einer Zwangsfusion verschont. Sie sind laut Lewentz in der zweiten Stufe dran, die bis zu den Kommunalwahlen 2019 abgeschlossen sein soll. Stefan Nitz

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