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  • Giebelwald: Planung laufen Windrad für Windrad weiter

    Kreis Altenkirchen. Die Planungen zum Bau von Windparks im Bereich des Staatswaldes, so auch im Giebelwald bei Kirchen, laufen. In den nächsten Tagen, so Franz Kick, Leiter des Forstamtes im Kreis Altenkirchen, werde man sich zum Beispiel dort die genauen Standorte für geplante Windräder gemeinsam mit dem Investor anschauen, der auf der Höhe bis zu 20 Windräder aufstellen will. Da werde im Detail über den genauen Standort für jedes einzelne Windrad geredet. Das geht hin bis zu den Aufstellflächen für den großen Kran sowie die Zufahrten.

    Kreis Altenkirchen - Die Planungen zum Bau von Windparks im Bereich des Staatswaldes, so auch im Giebelwald bei Kirchen, laufen. In den nächsten Tagen, so Franz Kick, Leiter des Forstamtes im Kreis Altenkirchen, werde man sich zum Beispiel dort die genauen Standorte für geplante Windräder gemeinsam mit dem Investor anschauen, der auf der Höhe bis zu 20 Windräder aufstellen will. Da werde im Detail über den genauen Standort für jedes einzelne Windrad geredet. Das geht hin bis zu den Aufstellflächen für den großen Kran sowie die Zufahrten.

    Alles notwendige Schritte, um einen Bauantrag zu stellen. Zudem würden Gutachten zu Auswirkungen auf die Natur angefertigt. Das werde derzeit alles abgearbeitet, so Kick. Danach folge der Bauantrag beim Kreis. „Wir warten ab. Wenn es dann keine Genehmigung für Windräder geben sollten, ist das auch in Ordnung“, so Kick.
    Der Forst selbst werde sicher nicht gegen einen abgelehnten Bauantrag klagen, vermutet Kick. Was der Investor des Windparks entscheide, bleibe abzuwarten. Während Umweltverbände im Giebelwald (wertvoller Wald, FFH-Gebiet, das keine Engriffe dulde) und auch auf dem Stegskopf Windräder strikt ablehnen, spricht Kick davon, dass für den Bereich Giebelwald und auch den Windhahn die Waldbesitzer (das ist nicht nur der Staatsforst, es sind auch viele Haubergsgenossenschaften und Privatwaldbesitzer) die Windräder wollen. Die Waldbesitzer seien auch diejenigen, die den Giebelwald zu dem gemacht hätten, was er heute sei, betont Kick. Auf den Höhen des Giebelwaldes gebe es genügend Wind und die Windräder würden in einem großen Windpark konzentriert. Dinge, die auch vom Land bei der Planung von Standorten für Windräder gefordert würden. Ebenso für Kick von Vorteil, hier würde ortsnah Strom erzeugt, der gerade in Siegerländer Unternehmen gebraucht werde. So werde eventuell auch verhindert, dass große Stromtrassen neu durch Wälder gebaut werden müssten.
    Nun gibt es vom BUND neben vielen Aspekten (Vogelschutz, zusammenhängendes Waldgebiet) gegen Windräder im Giebelwald weiterhin die Befürchtung, dass alleine der Wegebau, um die Windräder vor Ort zu bringen, massive Eingriffe bringe. Elf Kilometer Waldwege müssten ausgebaut werden, so der BUND. Das sieht Kick nicht so problematisch. Sicher werde es auch Eingriffe durch den Wegebau geben. „Es werden aber nicht die wahnsinnigen Eingriffe sein.“ Im Bereich des Staatsforstes müsse der eine oder andere Kurvenbereich der Wege ausgebaut werden. Ebenso müssten die Wege standfest für die Transporte ausgebaut werden. Kick verhehlt nicht, dass diese Wege dann auch prima Wege zur Holzabfuhr sein werden. Wenn so ein Wegebau im ersten Moment „erst einmal brutal aussieht“, so Kick, hole die Natur sich da vieles zurück und heile Wunden. Nach zwei Vegetationsperioden sehe das wieder ganz anders aus. Windparks zu konzentrieren, geht für Kick in Ordnung und macht Sinn. So findet er es nicht optimal, wenn ein großer Windpark im Bereich Giebelwald überlegt werde und parallel dazu auf der gegenüberliegenden Seite oberhalb von Brachbach in Richtung Kreuzeiche ein weiterer angedacht sei.
    Für Kick gehen im Moment die Planungen der Windparks Schritt für Schritt voran. Was bei der Prüfung herauskomme, müsse abgewartet werden, gibt er sich wenig aufgeregt im Zusammenhang mit möglichen Ergebnissen – ob für oder gegen Windparks. Andreas Neuser

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