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  • Ermittler zerschlagen mutmaßliche Neonazi-Band im Westerwald

    Altenkirchen. Ermittler haben eine mutmaßliche Neonazi-Band aus dem Westerwald ausgehoben und deren CDs beschlagnahmt: Die Gruppe hatte vom Kreis Altenkirchen aus ihre Musik mit unsäglichen Texten verbreitet.

    Lieder mit Titeln wie "Anne Franks Gedenktag", "Marathon am Passahfest", dazu der Bandname "Kaltes Judenleder" - bei KJL, wie sich die Band abkürzt, war eine Zielgruppe ihres Hasses ganz offensichtlich. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft zwei 30-Jährigen aus Wissen und Niederirsen (Verbandsgemeinde Hamm) im Kreis Altenkirchen vor, die Band gegründet und Tonträger mit Texten produziert zu haben, in denen zu Gewalt gegen Teile der Bevölkerung aufgerufen wird. Aber nicht nur Juden sind Zielscheibe - auch gegen Ausländer, Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen und Homosexuelle wird gehetzt.

    In einem Teil der Texte werden auch Kennzeichen und Parolen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen verwendet, so die Staatsanwaltschaft. 25 Beamte standen am Montag bei den Männern und in weiteren Objekten vor der Tür, Durchsuchungsbeschlüsse bei ihnen, in Siegen und in Oberahr. Dort lebt ein dritter Verdächtiger: Ihm wird vorgeworfen, die Tonträger der Musikgruppe bei sich gelagert zu haben, um sie zu verbreiten und in Sicherheit vor den Behörden zu bewahren.

    Ermittelt wird jetzt wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Denn neben mehreren hundert Tonträgern, Musikinstrumenten und Aufnahmetechnik wurden auch mehrere Waffen, Munition und andere verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz sichergestellt - und Unterlagen, die noch ausgewertet werden müssen.

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