Koblenz-Touristik: Neuer Chef tritt sein Amt an
Koblenz - Die Zeit der großen Investitionen neigt sich in Koblenz allmählich dem Ende zu. Jetzt gilt es, aus den zahlreichen neuen Attraktionen in Koblenz dauerhaft etwas zu machen. Auf Andreas Bilo kommen große Herausforderung zu. Am Dienstag wurde der neue Geschäftsführer der Koblenz-Touristik offiziell vorgestellt.
Bei der Amtseinführung im Kurfürstlichen Schloss gab Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig deutlich zu verstehen, dass die Erwartungen an den Chef-Touristiker hoch sind. Gilt es doch jetzt, den Buga-Effekt auch in den kommenden Jahren zu nutzen und Koblenz zu einer Marke mit einer Strahlkraft zu machen, die über die Bundesgrenzen hinausreicht. Attraktionen und die zahlreichen Möglichkeiten in der Stadt sollen nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Besucher landen. Kurzum: Koblenz muss Sympathien wecken. Und das wird die wichtigste Aufgabe für den neuen Mann an der Spitze der Koblenz-Touristik sein. Andreas Bilo entschied den langen Bewerbungsmarathon in den Gremien letztendlich für sich, weil er sich sowohl im Produktmarketing als auch im Tourismus bestens auskennt. Beides hat er in Trier studiert und 1988 mit Erfolg abgeschlossen. "Danach ging ich zunächst einmal zehn Jahre lang auf Deutschlandtournee", scherzt der neue Chef, dessen Stationen auch Berlin und München waren. Doch danach zog es den Koblenzer zurück in die Heimat.
Acht Jahre lang arbeitete Andreas Bilo für Griesson - de Beukelaer in Polch, danach für Rastal in Höhr-Grenzhausen. Warum er jetzt zur Koblenz-Touristik wechselt? Vor allem wegen der größeren Abwechslung und künftigen Herausforderungen. Andreas Bilo will wieder näher an den Menschen sein. Denn aus seiner Sicht hat Erfolg nicht nur eine Seite, die sich in reinen Zahlen messen lässt. Gerade in der Touristik gibt es zahlreiche "weiche" Faktoren, die sich letztendlich in barer Münze auszahlen können. Und von denen gibt es in Koblenz reichlich. Der neue Chef der Koblenz-Touristik meint damit nicht nur die reizvolle Umgebung, sondern vor allem die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe die Marke Festungsstadt zu entwickeln. Und auch die Kongressstadt Koblenz hat für Bilo Potenzial: Wenn die Rhein-Mosel-Halle erst einmal fertig ist, können die Touristiker im Zusammenspiel mit dem Kurfürstlichen Schloss maßgeschneiderte Angebote konzipieren. Genau dieser Punkt wird ein Schwerpunkt der Arbeit von Andreas Bilo sein.
Von unserem Redakteur Reinhard Kallenbach















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