Initiative Pro Brücke zeigt Flagge
Mittelrhein - Die Bürgerinitiative Pro Brücke will Bürger beim Thema Mittelrheinbrücke und Masterplan mit ins Boot holen. Dazu fordert sie einen intensiven Meinungsaustausch der Betroffenen in der Region. „Die Politik ist in allen Fällen nur dann zur Überprüfung und letztlich einer Änderung der jeweiligen Situation bereit, wenn sich die Bürger regen und damit ein entsprechender Druck aufgebaut wird“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die politisch Verantwortlichen seien gut beraten, wenn sie falsch formulierte Ziele korrigieren, um sich selbst an die Spitze der Bürgerforderung zu stellen.
Ansonsten müssten sie sich fragen lassen, ob in ihrer Rechnung die negative Auswirkung auf das demokratische Gefüge eingepreist sei, das sich dadurch ergebe, dass sich das Wählerverhalten ändere. „Dabei ist nicht gemeint, dass sich die Wähler bei der nächsten Wahl für die demokratische Konkurrenz entscheiden, sondern nicht mehr für die Demokratie und ihre Vorzüge zu überzeugen sind.“
Nach mehreren Diskussionsrunden, Presseinterviews und Rundfunkreportagen auf der rechten Rheinseite startet die Bürgerinitiative Pro Brücke nun ihre Aktionen auch auf dem anderen Ufer. In Gemeinden, Städten sind Veranstaltungen geplant, in denen Bürger ihre Meinung und Vorschläge einbringen können. Diese Erkenntnisse sollen dann auf Unterschriftenlisten gesammelt und an die Landesregierung in Mainz weitergegeben werden.
Nummer eins der BI-Forderungen bleiben eine Bürgerbeteiligung und die Fortführung der Planungen für eine Brücke – vor dem Wahljahr 2016. Zudem sollen die freigegebenen Gelder in Höhe von 150 000 Euro unmittelbar zur Verfügung gestellt werden.
Gelegenheit, Ideen einzubringen, gibt es am Montag, 28. November, ab 19 Uhr in der Werlauer Gaststätte „Zur alten Weinstube“. Unter dem Thema: „Schließt die Lücke! Baut die Brücke“ wird der BI-Vorsitzende Bernd Zorn Stellung nehmen.
Mehr über die Bürgerinitiative: www.probruecke.de.














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