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    Verdi will bei Schifffahrtsverwaltung streiken

    Berlin/Mainz (dpa/lrs) - Ein Streik droht demnächst den Schiffsverkehr an Rhein und Mosel zu behindern. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen für rund 12 500 Angestellte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitet die Gewerkschaft Verdi einen Arbeitskampf vor. Wie Verdi am Donnerstag in Berlin mitteilte, könne es im Juni als Folge unbefristeter Arbeitsniederlegungen «zu empfindlichen Beeinträchtigungen von Wirtschaftsbetrieben und Infrastruktureinrichtungen entlang der Wasserwege kommen». Das Bundesinnenministerium, das mit Verdi verhandelt hatte, nahm zunächst keine Stellung dazu.

    Nach Plänen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sollen die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Kiel, Hannover, Aurich, Mainz, Magdeburg, Münster und Würzburg bis 2020 aufgelöst und die Aufgaben gebündelt werden. In Rheinland-Pfalz arbeiten laut Verdi etwa 1000 Menschen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die Umstrukturierung könnte nach bisherigen Angaben 300 bis 400 Arbeitsplätze treffen. Mit einem eigenen Tarifvertrag wollte die Gewerkschaft die Betroffenen sozial abgesichern. Ramsauer hatte zugesagt, es werde weder betriebsbedingte Kündigungen noch Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben.

    dpa-Landesdienst
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