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    Umfrage: Malu Dreyer mit Spitzen-Sympathiewert - Verluste für SPD

    Ludwigshafen (dpa/lrs) - Die designierte rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) legt laut einer Umfrage in der Wählergunst einen Senkrechtstart hin. Ihre Partei und Amtsinhaber Kurt Beck müssen (SPD) Federn lassen. Allerdings sind sich auch drei von vier Befragten sicher, dass die Nürburgring-Affäre die neue Regierungschefin belasten wird. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Ludwigshafener Tageszeitung «Die Rheinpfalz» hervor. Demnach kann sich die CDU leicht verbessern.

    Malu Dreyer
    Die Bevölkerung befürwortet Malu Dreyers Amtsübernahme.
    Foto: B. Roessler/Archiv - DPA

    Drei von vier Rheinland-Pfälzern (77 Prozent) finden es demnach gut, dass mit Dreyer erstmals eine Frau Ministerpräsidentin im Land werden soll. Fast die Hälfte (45 Prozent) sind der Meinung, dass die amtierende Sozialministerin die Richtige ist, um die Probleme des Landes zu lösen. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) glaubt das nicht, 13 Prozent kennen Dreyer nicht und 18 Prozent wollen die Frage nicht beantworten. Dreyer soll im Januar Beck beerben, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgibt.

    Unter den Spitzenpolitikern im Land besetzt Dreyer auf Anhieb den Spitzenplatz. Auf einer von minus fünf bis plus fünf reichenden Skala erreicht sie den Sympathiewert plus 2,1 - und landet damit deutlich vor Oppositionsführerin Julia Klöckner (CDU), die auf plus 0,9 kommt. Gleichauf mit ihr liegen Innenminister Roger Lewentz, der designierte SPD-Landesvorsitzende, und die Vize-Ministerpräsidentin Eveline Lemke (Grüne). Beck hat stark an Ansehen eingebüßt: Sein Sympathiewert erreicht nur noch plus 0,8 - nach plus 1,6 im Juni.

    Seit der letzten Umfrage im Juni hat auch der Rückhalt der SPD bei den Wählern leicht abgenommen: Die Sozialdemokraten büßen einen Prozentpunkt ein und kommen auf 36 Prozent - wie die CDU, die einen Prozentpunkt gewinnt. Die Grünen geben ebenfalls einen Prozentpunkt ab und kommen auf 13 Prozent. Nicht im Landtag vertreten wären FDP, Piraten und Linke: Während die ersten beiden jeweils auf drei Prozent kämen, erreicht die Linke laut Umfrage nur zwei Prozent.

    Für den vierteljährlich veröffentlichten «Rheinpfalz-Trend» hatte das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Gess phone & Field zwischen 8. und 13. Oktober 1004 Wahlberechtigte befragt.

    dpa-Landesdienst
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