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    MainzTraumatisierte Flüchtlinge oft unversorgt

    Traumatisierte Flüchtlinge erhalten in Rheinland-Pfalz häufig nicht die benötigte psychologische Hilfe. Die Bundespsychotherapeutenkammer schätzt, dass bis zu 40 Prozent der Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland kommen, unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. In Rheinland-Pfalz wären demnach rund 15 000 Menschen betroffen.

    Ankunft von Flüchtlingen
    Notärzte und Trauma-Experten vor der Ankunft von Flüchtlingen.
    Foto: Kay Nietfeld/Archiv - dpa

    Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben Flüchtlinge aber nur einen Anspruch auf Notfallversorgung und Behandlung von Schmerzzuständen. Weil psychische Erkrankungen aber häufig chronisch sind, wird die Behandlung oft abgelehnt.

    Diese Versorgungslücke versuchen auf Flüchtlinge spezialisierte psychosoziale Zentren zu füllen. Fünf davon gibt es in Rheinland-Pfalz - drei erst seit diesem Jahr. «Zum Teil reisen Betroffene 200 bis 300 Kilometer weit an», sagte Silvia Schriefers, Sprecherin der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (Baff).

    Königsteiner Schlüssel

    Versorgungsbericht 2015 der Psychosozialen Zentren

    dpa-Landesdienst
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