40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Meldungen aus RLP
  • » Rheinland-Pfalz sieht keine akute Gefahr für US-Standorte
  • Aus unserem Archiv

    MainzRheinland-Pfalz sieht keine akute Gefahr für US-Standorte

    Die Standorte der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz sind nach Ansicht von Innenminister Roger Lewentz (SPD) trotz der Einsparungen in den USA nicht akut in Gefahr. «Rheinland-Pfalz wird als Stationierungsland enorm geschätzt», sagte Lewentz am Donnerstag in Mainz nach der Rückkehr von einer mehrtägigen Washington-Reise. «An keiner Stelle haben wir einen Hinweis darauf bekommen, dass irgendwo etwas konkret geplant wäre zum Nachteil von einem der Standorte.» Lewentz sagte allerdings auch: «Eine Garantieerklärung für alle Standorte kriegt man, glaube ich, nicht.»

    Roger Lewentz (SPD)
    Lewentz beruhigt bezüglich der US- Army- Standorte.
    Foto: F. v. Erichsen/Archiv - DPA

    Der Innenminister traf sich in Washington mit Vertretern des Sicherheitsstabs im Weißen Haus, des Verteidigungsministeriums (Pentagon) und mit Kongressabgeordneten. Die Air Base Spangdahlem werde von den Gesprächspartnern als technisch herausragend bezeichnet, sagte Lewentz. Der Truppenübungsplatz Baumholder habe vorzügliche Voraussetzungen, und die Air Base Ramstein und der Standort Kaiserslautern seien auf nicht absehbare Zeit als selbstverständlich gesetzt. «Man will sich sehr stark auf gute und zukunftsfähige Standorte konzentrieren.»

    Etwa 60 000 US-Soldaten, Zivilisten und Angehörige gibt es in Rheinland-Pfalz. Das Werben für die rheinland-pfälzischen Standorte richte sich nicht gegen andere Länder, betonte Lewentz. Angesichts von Krisenherden in Syrien oder Ägypten sieht er in den USA wieder einen «sehr klaren Blick» dafür, dass die Präsenz in Europa als sehr wichtig empfunden werde.

    Weitere Einschnitte sind offen. Schon jetzt sei geplant, dass die Zahl der US-Soldaten in den nächsten Jahren weltweit bei der US Army um 70 000 und bei der US Air Force um 25 000 sinken solle, sagte er. Von 2012 bis 2018 sollten die Ausgaben für die Air Force laut Minister um 8 auf 142 Milliarden US-Dollar (rund 105 Mrd. Euro), die für die Army um 10 auf 128 Milliarden US-Dollar (rund 94 Mrd. Euro) zurückgehen.

    Seine Gesprächspartner hätten ihm auch versichert, alles dafür zu tun, die Helikopterflüge in Landstuhl angesichts der Lärmbelastung soweit es geht zu reduzieren, sagte Lewentz.

    Mitteilung Innenministerium

    US Army in Europa

    dpa-Landesdienst
    Meistgelesene Artikel
    epaper-startseite
    Anzeige
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    15°C - 26°C
    Mittwoch

    15°C - 29°C
    Donnerstag

    16°C - 26°C
    Freitag

    16°C - 25°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    Anzeige
    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!