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    MainzPremiere mit rund 40 Premieren: Neuer Mainzer Intendant hat viel vor

    Mit spartenübergreifenden Produktionen und regionalen Theaterprojekten will Markus Müller in seiner ersten Spielzeit als Intendant am Mainzer Staatstheater Schwerpunkte setzen. Eine thematische Klammer soll dabei die Frage nach Freiheit und Autonomie bilden, sagte Müller bei der Vorstellung des Spielplans 2014/15 am Freitag in Mainz. Die Auseinandersetzung mit Stadt und Region sei ein wesentlicher Aspekt des Programms. Eröffnet werde die neue Intendanz mit Henry Purcells «The Fairy Queen» am 2. Oktober.

    Markus Müller
    Müller, der neue Intendant des Mainzer Staatstheaters.
    Foto: A. Loebbecke/Archiv - DPA

    In der Sparte Schauspiel sind insgesamt 21 Produktionen geplant. Die Beschäftigung mit lokalen Autoren ziehe sich durch die gesamte Spielzeit, von der Inszenierung des «Schinderhannes» bis zu Anna Seghers «Kopflohn». Neue Theater-Wege soll das Projekt «In Arbeit - Neustadt» eröffnen: Bei einem Stadtspaziergang werden die Zuschauer selbst Teil der Darbietung. Zudem soll mit Programmpunkten wie der Uraufführung des Stückes «Lilli/HEINER» die Zusammenarbeit mit Frankreich ausgebaut werden.

    Unbekannte und ungewöhnliche französische Werke stehen auch in der Sparte Oper auf dem Spielplan: Bei der deutschen Erstaufführung von Pascal Dusapins «Perelà» geht es um die Freiheit der Gedanken, in der Oper «Médée» von Luigi Cherubini um radikale Liebe bis zur Selbstzerstörung. Auch Klassiker wie Puccinis «Tosca» oder Rossinis «Der Barbier von Sevilla» sind geplant.

    Die wohl größten Veränderungen gebe es im Bereich Tanz, sagte Müller. Unter dem Label «TanzMainz» wollen Tanzdirektor Honne Dohrmann und Hauschoreograph Guy Weizman die Zusammenarbeit mit internationalen Choreographen ausbauen. Die Premiere der Produktion «Plafona Now» von Sharon Eyal und Gai Behar spiegele dabei besonders deutlich die Freiheitssuche als Motiv der Spielzeit.

    Für Kinder und Jugendliche sind neun Theaterproduktionen vorgesehen, mit Darstellern aller Sparten. Insgesamt plant der neue Intendant in seiner ersten Saison rund 40 Premieren und Uraufführungen. Fünf Hausregisseure und ein Hauschoreograph sollen dafür sorgen, dass die Sparten Schauspiel, Tanz und Oper nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander spielen. Müller wechselt im August von Oldenburg nach Mainz.

    Markus Müller

    Staatstheater Mainz

    dpa-Landesdienst
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