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    Naturschützer retten Rehe vor Tod in gemähtem Feld

    Gensingen/Mainz (dpa/lrs) - Ihre perfekte Tarnung wird Rehkitzen zum Verhängnis, wenn in Rheinland-Pfalz die Bauern die ersten Felder mähen. Seit Anfang Mai sind deswegen Naturschützer als Reh-Retter unterwegs, wie Günther Klein vom Landesjagdverband Rheinland-Pfalz in Gensingen berichtete. Die Helfer durchkämmen die Felder und verscheuchen Tiere vor dem Mähen mit Flatterbändern und Plastiktüten. Bundesweit kämen auf den Wiesen jährlich eine halbe Million Wildtiere ums Leben, sagte Laura Birkmann vom Naturschutzbund Nabu Rheinland-Pfalz - darunter auch Feldhasen, Kiebitze und Füchse.

    Rehe auf einem Feld
    Felder und Wiesen sind gefährlich für Wildtiere.
    Foto: J. Stratenschulte/Archiv - dpa

    Die Rehkitze harrten tagsüber ohne Muttertiere im hohen Gras aus, in dem sie dank weißer Punkte auf dem Rücken und ganz ohne Eigengeruch vor Feinden ideal getarnt seien, sagt Klein. Finden Spaziergänger ein Kitz auf einer Wiese, die gemäht werden soll, sollten sie Hautkontakt vermeiden - sonst verstoße die Mutter den Nachwuchs. Um das Jungtier vom Feld zu tragen, könne ein Polster aus Grasbüscheln auf den Armen helfen.

    dpa-Landesdienst
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