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    Möllring: Gewerkschaftsforderung ist überzogen

    Berlin/Mainz (dpa/lrs) - Die Länder haben die Gewerkschaftsforderung nach fünf Prozent mehr Geld für die Angestellten im öffentlichen Dienst abermals zurückgewiesen. Ihr Verhandlungsführer, der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), sagte kurz vor dem Beginn der ersten Runde am Freitag in Berlin: «Fünf Prozent sind derart überhöht - darüber müssen wir gar nicht erst diskutieren.» Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von drei Prozent - im Durchschnitt bedeutet das etwa fünf Prozent mehr. Möllring betonte, trotz der Wirtschaftskrise hätten die Länder die Gehälter in den Jahren 2009 und 2010 erhöht. «In der freien Wirtschaft sind sie gesunken.» Es gebe daher keinen Nachholbedarf, wie dies die Gewerkschaften behaupteten. Weitere Verhandlungsrunden sind am 24. und 25. Februar sowie am 9. und 10. März geplant. Das Verhandlungsergebnis für die rund 800 000 Angestellten soll nach dem Willen der Gewerkschaften auf die rund 1,24 Millionen Beamten der Länder und Kommunen übertragen werden. Dies liegt dann aber in der Verantwortung der Länderparlamente.

    Finanzminister Hartmut Möllring
    Möllring hält die 5-Prozent-Forderung für nicht diskussionswürdig. (Archiv)

    Informationen zur Tarifrunde

    dpa-Landesdienst
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