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  • Kramp-Karrenbauer: Schulz setzt am falschen Punkt an

    Eine Woche vor der Saar-Landtagswahl kritisiert CDU-Regierungschefin Kramp-Karrenbauer den neuen sozialdemokratischen Star Schulz. SPD-Spitzenkandidatin Rehlinger will dagegen ihre Partei zur stärksten Kraft machen. Die Umfragen versprechen Spannung.

    Saarland - Annegret Kramp-Karrenbauer
    Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) kritisiert die Pläne Martin Schulz'.
    Foto: Oliver Dietze/Archiv - dpa

    Saarbrücken (dpa/lrs) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz setzt bei seinen Nachbesserungen an der Agenda 2010 laut Saar-Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) „am falschen Punkt an“. „Man muss sich darauf konzentrieren, dass Menschen durch Qualifizierung gar nicht erst arbeitslos werden, und nicht darauf, wie man das Arbeitslosengeld verlängern kann“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

    Stärker in den Fokus genommen werden müssten laut Kramp-Karrenbauer auch die fast eine Million Langzeitarbeitslosen, die es in Deutschland gebe. „Das ist die Gruppe, die mir sehr viel mehr Sorgen macht“, sagte sie. Wie man diese Menschen wieder in Arbeit bringen könne, darüber sollte man sich stärker Gedanken machen.

    Die Auseinandersetzung der Bundes-CDU mit Schulz beginne erst noch: „Im Moment begeistert sich die SPD ja selbst, weil noch nichts auf dem Tisch liegt, was reell und greifbar ist“, sagte das CDU-Präsidiumsmitglied. Wenn das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU vorliege, „dann werden wir richtig in die Bundestagswahl starten“.

    Zur Landtagswahl im Saarland zuvor am 26. März sagte Kramp-Karrenbauer der Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“, man könne den Eindruck bekommen, „dass Martin Schulz gar nicht Kanzler werden will, sondern Ministerpräsident im Saarland. Er findet jedenfalls im Landtagswahlkampf mehr statt als die SPD-Spitzenkandidatin“.

    Diese heißt Anke Rehlinger. Die Sozialdemokratin nannte der dpa auch ohne Festlegung auf ein Bündnis nach der Wahl zwei klare Ziele für den 26. März. „Die SPD Saar soll stärkste Kraft in diesem Land werden, und da sind wir auf einem guten Weg“, sagte die 40-Jährige. „Außerdem wollen wir dafür Sorge tragen, dass die AfD nicht in den Landtag einzieht. Das sind die beiden zentralen Ziele.“ Besonders wichtig sei es, stärkste Partei zu werden, denn „die hat auch eine deutlich bessere Verhandlungsposition“.

    In den jüngsten Umfragen legte die SPD deutlich zu. Sie lag darin teilweise fast gleichauf mit der CDU von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Rehlinger betonte, zu allen Spitzenkandidaten außer dem der AfD ein „unverkrampftes und gutes Verhältnis“ zu pflegen. Oskar Lafontaine von der Linken bezeichnete sie als „guten Gesprächspartner und politischen Mitbewerber“.

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