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    Ermittler prüfen Geisterfahrer-Unfall mit drei Toten

    Trier/Schweich (dpa/lrs) - Nach der Geisterfahrt einer Frau auf der A1 mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten untersucht die Staatsanwaltschaft Trier den Unfall. Nahe Rivenich (Kreis Bernkastel-Wittlich) waren am Montagnachmittag ein 31-jähriger Vater und zwei seiner Kinder ums Leben gekommen. Zwei weitere Kinder und die Geisterfahrerin schwebten am Dienstag noch in Lebensgefahr. Warum die 60-Jährige von einem Rastplatz falsch auf die Autobahn eingebogen war, blieb zunächst rätselhaft. «Da können wir noch nichts zu sagen», berichtete ein Polizeisprecher in Schweich.

    Rettungskräfte vor zertrümmertem Auto
    Ein Unfallgutachter soll für Aufklärung sorgen.
    Foto: Wolfgang Steil/Archiv - DPA

    Nach ersten Ermittlungen war die Frau etwa einen Kilometer in die verkehrte Richtung gefahren. Mit ihrem Auto krachte sie dann frontal in den Wagen des 31-Jährigen, in dem auch seine vier Kinder saßen. Der Mann und seine neunjährige Tochter starben noch an der Unfallstelle, ein siebenjähriger Junge wenig später im Krankenhaus. Hubschrauber brachten die beiden anderen Kinder und die Falschfahrerin in Krankenhäuser.

    Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Unfallgutachter. Ermittelt werde wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer. Die Überlebenden des Unfalls konnten noch nicht befragt werden. Bislang meldeten sich etwa zehn Zeugen bei den Ermittlern. Ihnen war die Geisterfahrerin auf der A 1 entgegengekommen, wie der Polizeisprecher berichtete. Einige hätten ausgesagt, die Frau sei falsch vom Rastplatz abgefahren.

    Die Ermittler prüfen auch, warum die 60-Jährige ihr Falschfahren nicht bemerkte. Die Frau aus dem Kreis Vulkaneifel hatte allein in ihrem Wagen gesessen. Nach Polizeiangaben stammen der getötete Mann und seine Kinder aus Bad Ems. Beide Autos waren bei der Kollision völlig zertrümmert worden, rund 50 Rettungskräfte und ein Notfallseelsorger waren im Einsatz.

    Polizeibericht

    Staatsanwaltschaft Trier

    dpa-Landesdienst
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