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Löwenburg: Unterm Eichenbaum lockt die Unendlichkeit

Auch im Winter eine Reise wert: die Ruine der Löwenburg.

Lutz Frömbgen

Mit einer Höhe von 455 Metern ist die Löwenburg zwar „nur“ der zweithöchste Gipfel des Siebengebirges, aber er ist zweifellos der schönste. Tapferen Wandersleut' dürfte der steile Aufstieg von Rhöndorf aus gefallen, wer es bequemer mag, parkt auf der Margaretenhöhe, muss aber auch dann noch eine halbe Stunde Fußweg hinauf zur Burgruine einplanen.

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Erst Ende des 20. Jahrhunderts hat das Land Nordrhein-Westfalen die noch vorhandenen Grundmauern der im 12. Jahrhundert erbauten Anlage freigelegt und gesichert. Der Grundriss ist noch heute gut zu erkennen. Wer durch das Gemäuer schlendert, entdeckt immer wieder neue Aus- und Einsichten.

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