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  • Kamp-BornhofenZiel für Rheinsteigwanderer und Ausflügler: Frühjahrsmarkt auf der Burg Sterrenberg

    Um die Burgruine Sterrenberg, die eine der ältesten Burganlagen am Mittelrhein ist, rankt sich die Sage um die feindlichen Brüder. Sie wird seit dem späten 16. Jahrhundert erzählt.

    Foto: rlpt/Braun

    Grund dafür sind zwei aufeinanderfolgende Schildmauern, die ohne Zweifel als Abgrenzung zur benachbarten Burg Liebenstein aufgerichtet wurden. In der Sage geht es um die Brüder Heinrich und Konrad. Beide verliebten sich in ihre Stiefschwester. Hildegard entschied sich für Konrad. Der Vater ließ für Heinrich und das junge Paar die Burgen Sterrenberg und Liebenstein erbauen. Heinrich versuchte, seinen Liebeskummer bei den Kreuzzügen ins Heilige Land zu vergessen.

    Als Konrad von Heinrichs Heldentaten hörte, schloss er sich auch den Kreuzrittern an. Als Heinrich zurückkehrte, zog Hildegard zu Heinrich auf die Burg Liebenstein, um nicht allein wohnen zu müssen. Auch Konrad kehrte heim, aber nicht allein, sondern in Begleitung einer schönen Griechin. Hildegard war tief gekränkt. Heinrich errichtete die Schildmauern und forderte seinen Bruder zum Duell heraus. In letzter Minute verhinderte Hildegard den Kampf und teilte mit, dass sie in ein Kloster eintreten würde. Als die Griechin Konrad verließ, legten die Brüder den Streit bei. Nach wenigen Jahren starb Konrad, und Heinrich trat ebenfalls in ein Kloster ein.

    Heinrich und Hildegard starben am gleichen Tag, und der Sage zufolge läuteten die Glocken der beiden Klöster zur gleichen Zeit. Doch im wirklichen Leben waren es nicht verfeindete Brüder, sondern die Grafen von Sponheim und die Erzbischöfe von Trier, die auf den Burgen herrschten. Die Verteidigungsanlagen von Burg Sterrenberg, die schon Mitte des 15. Jahrhunderts baufällig war und 100 Jahre später als unbewohnt galt, sind heute noch beeindruckend. Der hohe Bergfried steht auf einem künstlich geschaffenen Felsbrocken.

    Heute ist die Burg ein beliebtes Ziel für Rheinsteigwanderer oder Ausflügler, die mit dem Auto kommen, um die herrliche Aussicht von der Terrasse des Restaurants zu genießen. Am Sonntag, 7. Mai, finden von 11 bis 18 Uhr eine Frühjahrsausstellung und Markt auf dem Burggelände statt. Regionale Händler bieten feine, seltene und blühende Waren für Haus, Küche und Garten an. Ab 12 Uhr gibt es einen geführten Rundgang durch die Burg und um 13 Uhr „Frühlingspoesie im Bergfried“. Um 16 Uhr beginnt eine Schatzsuche für Kinder ab vier Jahre mit dem Burgfräulein (4,50 Euro inklusive Schatz). Ab 17 Uhr wird gemeinsam gesungen, die Liedtexte liegen bereit.

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