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  • Folge 970 Die Wäller Tour "Brexbachschluchtweg" führt durch verwunschene Wälder, Talauen und zu den Viadukten der Brextalbahn

    Tiefe Schluchten und Fernblicke im Kannenbäckerland: Der Brexbachschluchtweg

    Grenzau. Der Westerwaldort Grenzau liegt im Kannenbäckerland und ist ein Ortsteil von Höhr-Grenzhausen. In der Ortsmitte beginnt die 16 Kilometer lange Wäller Tour „Brexbachschluchtweg“. Erstes Ziel ist die Burg Grenzau, die auf steilem Felsrücken über dem Töpferort thront. Das Besondere an der Burg ist ihr dreieckiger Bergfried, den es so in Deutschland nur einmal gibt. Die Aussicht vom Burgturm reicht weit in das Tal der rauschenden Brex. Bei guter Sicht sind in der Ferne die Vulkankegel der Eifel zu erkennen.

    Die Burg Grenzau thront auf steilem Felsrücken über dem Töpferort. Das Besondere ist ihr dreieckiger Bergfried, den es so in Deutschland nur einmal gibt. Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Heidrun Braun
    Die Burg Grenzau thront auf steilem Felsrücken über dem Töpferort. Das Besondere ist ihr dreieckiger Bergfried, den es so in Deutschland nur einmal gibt.
    Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Heidrun Braun

    Auf Waldpfaden geht es in Serpentinen hinunter ins Brexbachtal. Im Tal führt die Wäller Tour über einen Forstweg durch den Wald und wieder zur Talaue. Die Viadukte am Wege gehören zur „Brex“, der 1884 eröffneten Bahnstrecke, die den Westerwald mit dem Rhein verband. Die Eisenbahn beförderte nicht nur Personen, sondern auch Ton und Töpferwaren. Seit 2010 gibt es auf einer Teilstrecke zwischen Grenzau und Siershahn Sonderfahrten für Touristen.

    Über einen Weg in einem Nebental der Brex wird der Teufelsberg erreicht. Hier gibt es einen guten Ausblick auf das Neuwieder Becken. Über eine Forststraße geht es zunächst durch den Wald und später über Wiesen vorbei am Modellflugplatz bis zu einer Straße, die zum Ortsrand von Alsbach führt. Hinter dem Dorfgemeinschaftshaus strebt die Wäller Tour wieder auf die offene Landschaft zu. Über Felder geht es zum Waldrand und durch eine tief in die Landschaft geschnittene Schlucht. Nach dem Weg durch das Masselbachtal folgt ein weiterer Aufstieg. Über den Kammerforster Steig geht es zurück zum Bahnhof Grenzau und in die Ortsmitte.

    Die Wandertour lässt sich gut mit einem Besuch bei den Westerwälder Kannenbäckern verbinden. Besonders dann, wenn es am Sonntag, 2. April, wieder heißt: „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“. Rund zwei Dutzend Ateliers und Töpfereien öffnen an diesem Tag ihre Türen. Die Töpfer erklären ihr Handwerk und lassen sich bei der Arbeit gern zuschauen. Das Sonderthema in diesem Jahr heißt „Die Welt ist eine Scheibe“.

    Informationen: Kannenbäckerland Touristik-Service, Lindenstraße 13, Höhr-Grenzhausen, Telefon 02624/194 33. Weitere Ausflugstipps gibt es auch im Internet unter www.gastlandschaften.de/westerwald

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