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    So gibt es schnellen Ersatz - Ratgeber: Führerschein verloren – was tun?

    Der Führerschein gehört zu den wichtigsten behördlichen Dokumenten. Wer ihn verliert, sollte sich möglichst schnell Ersatz besorgen.

    Wer einen Ersatzführerschein braucht, muss diesen bei der Fahrerlaubnisbehörde des jeweiligen Hauptwohnsitzes beantragen
    Wer einen Ersatzführerschein braucht, muss diesen bei der Fahrerlaubnisbehörde des jeweiligen Hauptwohnsitzes beantragen

    Den Führerschein zu verlieren, ist ärgerlich, denn Ersatz muss schnell her, damit man legal mobil bleibt. Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss nämlich seinen Führerschein dabeihaben. Kommt man ohne das amtliche Dokument in eine Verkehrskontrolle, drohen 10 Euro Bußgeld. Je schneller der Ersatzführerschein kommt, desto eher darf man auch wieder fahren.

    Entscheidend ist vorab allerdings noch die Frage, ob der Führerschein auf normalem Wege verloren oder etwa gestohlen wurde. In letzterem Fall muss man zuallererst eine Verlustanzeige bei der Polizei erstatten. Den Beleg für diese Anzeige sollte man zur nachfolgenden Neubeantragung mitnehmen.

    Wer einen Ersatzführerschein braucht, muss diesen bei der Fahrerlaubnisbehörde des jeweiligen Hauptwohnsitzes beantragen. Für diesen Antrag benötigt man Personalausweis oder einen Reisepass, ein biometrietaugliches, aktuelles Passfoto und eine am besten selbstverfasste eidesstattliche Erklärung über den Verlust des Führerscheins. Im Fall eines Diebstahls muss man statt der eidesstattlichen Erklärung die Verlustanzeige vorzeigen. Und etwas Geld sollte man mitnehmen, denn für eine Neubeschaffung werden rund 35 Euro fällig. Zusätzlich können noch für die eidesstattliche Erklärung gut 30 Euro Kosten entstehen.

    Leider fertigt das Straßenverkehrsamt den neuen Führerschein nicht selber an, sondern die Bundesdruckerei in Berlin. Das kostet Zeit. Parallel wird außerdem noch eine Anfrage an das Kraftfahrt-Bundesamt gestellt, ob irgendwelche Vorbehalte gegen den Führerscheininhaber vorliegen. Im Normalfall beansprucht diese Prozedur einige Wochen, weshalb die örtliche Fahrerlaubnisbehörde übergangsweise einen vorläufigen Führerschein ausstellt, der nur in Verbindung mit dem Personalausweis und zeitlich begrenzt gültig ist. Alternativ beziehungsweise ergänzend bieten Fahrerlaubnisbehörden noch die Option einer Expressbestellung, welche gegen Zahlung einer kleinen zweistelligen Summe die Lieferung des Ersatzführerscheins auf zwei Werktage verkürzt.

    Mario Hommen/SP-X

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