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    Nasenbären, Sonnenwagen und Superautos - Tradition: Volkswagen-Flaggschiffe vom Typ 3 zum Phaeton

    Keine andere Marke trägt die Funktion des Massenherstellers so klar im Namen. Trotzdem versucht Volkswagen gesellschaftliche Aufsteiger zu gewinnen. Mit wechselhaftem Erfolg, wie VW 411, K70 oder Zwölfzylinder-Limousinen zeigen. Jetzt ist der Phaeton Geschichte, nicht aber die VW-Oberklasse, wie der für China bestimmte Phideon beweist.

    Warum leistet sich eine Marke für Volksfahrzeuge große Flaggschiffe? Die Antwort darauf gab VW schon bei der Vorstellung
    Warum leistet sich eine Marke für Volksfahrzeuge große Flaggschiffe? Die Antwort darauf gab VW schon bei der Vorstellung seines ersten Spitzenmodells vom Typ 3

    VW 1500 Typ 3 Variant ab 1962
    VW 1500 Typ 3 Variant ab 1962

    Gleich zwei der meistgebauten Autos aller Zeiten sind Kinder des Volkswagen-Konzerns. Erst wurde der Käfer Stückzahlen-Weltmeister, dann löste ihn der Dauer-Bestseller Golf ab. Sensationelle Erfolge, an die trotz aller technischen Raffinessen keines der Volkswagen-Flaggschiffe anknüpfen konnte. Weder der 1968 vorgestellte 411 als Heckmotor-Modell im Maxiformat noch der 1970 von NSU geerbte innovative K 70. Auch der Santana mit starkem Fünfzylinder und der Passat mit fast einzigartigem W8-Motor sind vergangen und vergessen. Ein Schicksal, das auch dem gerade eingestellten Phaeton droht. Dennoch enthüllte VW vor wenigen Wochen eine neue Full-Size-Limousine, den vor allem für China bestimmten Phideon.

    VW 1600 TL Typ 3 ab 1965
    VW 1600 TL Typ 3 ab 1965

     

    VW 411 viertürig ab 1968
    VW 411 viertürig ab 1968

    Warum leistet sich eine Marke für Volksfahrzeuge große Flaggschiffe? Die Antwort darauf gab VW schon bei der Vorstellung seines ersten Spitzenmodells vom Typ 3. Sollte die 1961 lancierte Mittelklasse mit 1,5- und später auch 1,6-Liter-Motoren doch jene Kunden bei der Marke halten oder gar gewinnen, die mehr als nur einen kleinen Käfer wollten. Passend dazu ermittelte ein Marktforschungsinstitut noch auf dem Premierenpodium der IAA, dass sich die großen Volkswagen vor allem zu Lasten von Ford, Opel oder gebrauchten Mercedes verkaufen würden. Präsenz in höheren Klassen versprach sich also auszuzahlen. Unter den neuen Blechkleidern als Stufenheck, Fastback (ab 1965) und Variant-Kombi blieb es allerdings beim Käfer-Konzept mit luftgekühltem Heckmotor und Heckantrieb. Mit fast 2,6 Millionen Exemplaren wurden die bis 1973 gebauten VW 1500/1600 trotzdem zum Maßstab in der Mittelklasse.

    VW 411 viertürig ab 1968
    VW 411 viertürig ab 1968

     

    VW K70 ab 1970
    VW K70 ab 1970

    Was so gut funktioniert hatte, versuchten die Wolfsburger nun noch eine Klasse größer. Der 1968 vorgestellte VW 411 war bis auf 4,55 Meter Länge gewachsen und hatte damit äußerlich das repräsentative Format eines Opel Commodore oder Rekord erreicht. „Der Große aus Wolfsburg“, wie ihn die Werbung nannte, wurde von den VW-Händlern entsprechend euphorisch gefeiert. Sollte der 1,7-Liter-Vierzylinder als Viertürer doch laut VW-Generaldirektor Kurt Lotz die „Käuferschicht, die mehr Komfort wünscht“, erreichen. Zusammen mit dem Nachfolger 412 (ab 1972) waren die geräumigen Limousinen und Kombis die letzten neuen Volkswagen nach Käfer-Art: Mit Boxermotor dort, wo auch der Antrieb sitzt, nämlich im Heck, und natürlich luftgekühlt. Aber schon mit modernem Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und hinteren Schräglenkern. Eine Technik, für die das Marketing sogar den Porsche 911 als Ideengeber zitierte.

    VW 412 Prototyp mit Heckfensterklappe 1972
    VW 412 Prototyp mit Heckfensterklappe 1972

     

    VW 412 (links) und VW K70 (rechts) 1973
    VW 412 (links) und VW K70 (rechts) 1973

    Woran es den Modellen 411/412 fehlte, waren ausreichende Leistung und formale Faszination. Das Fastback-Design zeigte zwar Pininfarina-Einfluss, aber die lange, seltsame Front mit traurigen Oval-Scheinwerfern erhielt nach nur einem Jahr die erste Schönheits-OP. Was den liebevoll Nasenbär genannten Maxi-VW nicht wirklich schöner machte und nur drei Jahre später zum facegelifteten VW 412 führte. Insgesamt wurden bis 1974 knapp 370.000 VW 411 und 412 gebaut, wozu vor allem der erfolgreiche Variant beitrug. Dennoch war dies weit weniger als das ursprünglich erhoffte Volumen. Dazu trug auch das Leistungsdefizit der Vierzylinder bei, denn mit anfänglich nur 50 kW/68 PS fuhren die größten Heckmotor-VW vielen Wettbewerbern hinterher.

    VW K70 LS aus dem Jahr 1973
    VW K70 LS aus dem Jahr 1973

     

    VW Santana ab 1981
    VW Santana ab 1981

    Hinzu kam, der größte luftgekühlte Volkswagen stand in hausinterner Konkurrenz zu einem „Superauto“, wie Medien und Autofans den VW K 70 nannten. Der K 70 war als kleiner Bruder der sensationellen Wankel-Limousine NSU Ro 80 entwickelt worden und sollte auf dem NSU-Stand beim Genfer Salon 1969 vorfahren, aber mit Hubkolbenmotor. Eine Premiere, die von Volkswagen im letzten Moment abgesagt wurde. Schenkte die gerade erfolgte Fusion von NSU und Auto Union dem VW-Konzern doch auch die zukunftsweisende Frontantriebstechnik des K70 und leitete so das Ende des veralteten Heckmotorkonzeptes ein. Innerhalb nur eines Jahres finalisierte VW den K 70 zum neuen Marken-Flaggschiff und baute für die 1,6- und 1,8-Liter-Limousinen ein eigenes Werk in Salzgitter.

    VW Passat B3 auch mit Sechszylinder ab 1988
    VW Passat B3 auch mit Sechszylinder ab 1988

     

    VW W12 Concepts 1998
    VW W12 Concepts 1998

    Die Presse jubelte. Sie feierte den kantigen K 70 als klassische Schönheit mit moderner Technik und großem Interieur. Seinen luftgekühlten Nasenbären-Bruder VW 412 überlebte der K 70 dennoch nur um ein halbes Jahr, denn im Januar 1975 standen seine Bänder nach 211.000 Exemplaren still. Viel zu wenige Einheiten für ein Superauto und doch mehr Autos als erwartet. Schließlich hatte K-70-Kreateur NSU nur mit einem Viertel dieser Auflage kalkuliert.

    VW Concept D 1999
    VW Concept D 1999

     

    VW Passat W8 ab 2001
    VW Passat W8 ab 2001

    Auf neue Wege in höhere Gefilde begab sich Volkswagen erst wieder im Jahr 1981. Nun war es der Santana mit optionalem Fünfzylinder-Benziner, angekündigt als „große klassische Reiselimousine wie es sie von Volkswagen bis heute noch nicht gegeben hat“. Santana, was war das noch, fragen sich heute selbst VW-Fans. Kein legendärer Musiker, sondern ein schlichter Passat B2 mit Stufenheck, Chromschmuck und hochwertigen Innenausstattungen, lautet die ernüchternde Antwort. Zu wenig Glamour, befanden denn auch die deutschen Premium-Käufer der 1980er Jahre. Dafür avancierte dieses Karosseriekonzept in China als volkstümlicher Santana Vista zu einem jahrzehntelang gebauten Multi-Millionenerfolg.

    VW Phaeton ab 2002
    VW Phaeton ab 2002

     

    VW Phaeton Lounge von VW individual 2005
    VW Phaeton Lounge von VW individual 2005

    Was dem Passat in der Mitte der automobilen Gesellschaft gelang, konnten die Familien- und Firmenautos nicht auf die Oberklasse übertragen. Weder der 2,8-Liter-Sechszylinder im 1988 eingeführten Passat B3, noch das 2.9-VR6-Aggregat im nachfolgenden Passat B4 konnten wirklich reüssieren. Dennoch war es der Passat B5, der 2001 den nächsten Gipfelsturm vorbereitete. Der brave Mittelklassebestseller wagte sich mit einem Achtzylindermotor an die Spitze der Wolfsburger Modellpyramide, wo ihm nach den Vorstellungen des VW-Konzernchef Ferdinand Piëch noch drei weitere Luxusliner assistieren sollten. Neben einem W12-Supersportwagen, der allerdings Concept Car blieb, sollten das Porsche-Cayenne-Schwestermodell VW Touareg und der Phaeton als bestes Auto der Welt die Wolfsburger dort etablieren, wo die Luft dünn, aber die Gewinne groß sind.

    VW Phaeton Lounge von VW Individual 2005
    VW Phaeton Lounge von VW Individual 2005

     

    VW Phaeton 2013
    VW Phaeton 2013

    Angekündigt worden war der Phaeton als Concept D bereits auf der IAA 1999, die Produktion startete aber erst 2002 in der eigens errichteten Gläsernen Manufaktur in Dresden. Zwar teilte sich der Phaeton sogar Bauteile mit Bentley, dafür kostete er als Zwölfzylinder so viel wie zwölf Fox, das VW-Einstiegsmodell. Fatal wurde es, wenn ein Phaeton im Händlerschauraum Seite an Seite mit dem Fox um Käufer warb. So ließen sich keine S-Klasse-Fahrer gewinnen. Als endlich allen VW-Händlern eine angemessene Präsentation des in Langversion 5,18 Meter messenden Phaeton gelungen war, zeichnete sich schon ab, dass der Prunkwagen abstürzte wie der von Phaeton gelenkte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie.

    VW Phideon 2016
    VW Phideon 2016

     

    Anders in Asien, wohin VW schon bald die meisten Phaeton verkaufte. Vor allem Chinas Neureiche begeisterten sich für die Luxuskarosse, deren schlichte Passat-ähnliche Linienführung die hohen Anschaffungskosten geschickt verbarg. Weshalb der neue Phideon gleich in China produziert wird.

    Chronik Volkswagen-Flaggschiffe:

     

    1961: Auf der Frankfurter IAA debütiert als bis dahin größter Volkswagen der Typ 3, eine Mittelklasse-Limousine für Käfer-Fahrer, die aufsteigen wollen. Aber auch Käufer von Opel Rekord, Ford Taunus 17 M, Auto Union oder von gebrauchten Mercedes sollen erreicht werden. Nicht in Serie geht ein Cabriolet auf Basis des VW 1500

    1962: Da die Typ-3-Limousine mit ihren geteilten Kofferräumen relativ wenig Stauraum bietet, wird mit dem VW 1500 Variant der erste Volkswagen-Kombi lanciert. Fortan werden in manchen Jahren mehr VW 1500 Variant als VW 1500 Limousinen verkauft, womit erstmals in Deutschland ein Kombi größere Stückzahlen als die entsprechende Limousinenversion erreicht

    1963: Einführung der Spitzenversion VW 1500 S (Spezial). Mit zwei Vergasern statt bisher nur einem steigt die Leistung des 1,5-Liter-Boxers beim Modell 1500 S auf 40 kW/54 PS

    1965: Nachfolger des Modells 1500 S wird der 1600 L, dessen 1,6-Liter-Motor zwar die gleiche Leistung bietet (54 PS), durch die Hubraumvergrößerung jedoch robuster ist. Neu ist außerdem eine Schrägheck-Variante, der 1600 TL („Touren-Limousine"). Diese Fastbackversion soll zunächst die Stufenhecklimousine ersetzen, wird aber von den Kunden wenig goutiert. Deshalb bleiben alle drei Karosserieformen im Programm

    1968: Bei allen Typ 3 (Ausnahme Variant mit erhöhter Nutzlast) ersetzt eine Schräglenker-Konstruktion die hintere Pendelachse. Der Volkswagen Typ 3 wird auch in Deutschland als 1600 LE/TLE mit einer elektronischen Benzineinspritzung angeboten. Im September startet „Der Große aus Wolfsburg“, der VW Typ 4 als Modell 411. Zunächst gibt es eine zweitürige Limousine und eine viertürige Limousine, es folgt ein dreitüriger Variant

    1969: Der Typ 3 wird modifiziert und die Front um zwölf Zentimeter verlängert zugunsten günstigerer Crashergebnisse für den USA-Export. Der 411 erhält eine zusätzliche Motorisierung. Der weiterhin bestellbare 68-PS-Motor wird durch eine Bosch-Einspritzanlage auf 80 PS gesteigert, die entsprechende Typenbezeichnung lautet 411 E.  Die Front des 411 E kennzeichnen Doppelscheinwerfer statt der Ovalscheinwerfer. Neu  ist außerdem der zweitürige Kombi Variant. Der 411 E Variant wird fast von Beginn doppelt so oft verkauft wie die Limousine. Die von NSU für den Genfer Salon vorgesehene Premiere der Limousine K 70 wird durch die neue NSU-Konzernmuttermarke Volkswagen kurzfristig abgesagt. VW baut für den K 70 ein neues Werk in Salzgitter und bereitet die viertürige Limousine mit VW-Logo für den Marktstart vor. Erster VW mit Vorderradantrieb und wassergekühltem Frontmotor

    1970: Die Produktionsplanung wird für den K 70 auf 500 Fahrzeuge täglich ausgelegt und entspricht so den Zahlen des VW 411. Pressevorstellung des K 70 im Sommer, Publikumspräsentation im September. Die wassergekühlten Vierzylinder-OHC-Motoren mit 1,6 Litern (abgeleitet vom Aggregat des NSU 1200) entwickeln 75 oder 90 PS. Ursprünglich geplante Kombi- und Schrägheckvarianten werden nicht zur Serienreife entwickelt, um weitere Konkurrenz zum 411 zu vermeiden

    1972: Im August läuft die Produktion des 411 aus. Nachfolger wird der 412, der sich optisch vor allem im Frontdesign differenziert. Auch der K70 erfährt ein Facelift mit flacherer Motorhaube und Doppelscheinwerfern, die 90-PS-Variante erhält zudem eine längere Getriebeübersetzung für niedrigere Verbrauchswerte

    1973: Im Juli endet die Produktion des Typ 3 (VW 1600). Nachfolger wird ab September der Passat. Beim VW 412 wird die Einspritzanlage gestrichen (außer US-Versionen), die Gemischbildung erfolgt wieder über Zwei-Vergaser-Anlage. Neuer Spitzentyp 412 S mit 85 PS. Außerdem verlagert VW die 412-Produktion von Wolfsburg ins Werk Salzgitter. Neuer Motor für den K 70. Im S/LS arbeitet jetzt ein 1,8-Liter-Aggregat mit 100 PS. Der 100 PS starke K 70 LS ist als Sondermodell mit Seitenstreifen und Sport-Stahlfelgen lieferbar

    1974:Im Juni Produktionsende für den Typ 4 (VW 411/412) nach 367.728 Exemplaren 1975: Im Januar 1975 wird die Produktion des VW K 70 eingestellt. Insgesamt wurden 211.127 K 70 hergestellt

    1981: Der vom VW Passat abgeleitete Santana wird als neues Spitzenmodell vorgestellt.  Eine viertürige Stufenheck-Limousine, die wie der Passat in Emden gebaut wird. Neben dem Stufenheck-Kofferraum unterscheidet sich der Santana durch eine andere Front, zusätzliche Chromornamente und eine hochwertigere Innenausstattung. Spitzenmotorisierung ist ein 1,9-Liter-Fünfzylinder-Benziner mit 115 PS

    1983: Aluräder und Spoiler für mehr Dynamik beim Santana

    1984: In diesem Jahr läuft die Modellbezeichnung Santana aus. Weiterführung der Karosserieversion als viertürige Passat-Limousine mit Stufenheck. Im Dezember 1987 wird die Produktion der Stufenheck Limousine in Deutschland eingestellt, nicht aber in anderen Märkten wie Asien, Afrika und Südamerika

    1988: Marktstart für die dritte Generation des Passat (B3). Die Innenraumlänge beträgt fast zwei Meter vom Gaspedal bis zur Rücksitzlehne und soll so an deutsche Oberklassemodelle erinnern. Karosserie-Varianten sind eine viertürige Stufenheck-Limousine und ein Variant. Im April 1991 wird als Spitzenmotorisierung ein VR6-Benzinmotor mit 174 PS lieferbar, eine kompakte Konstruktion für den Quereinbau

    1993: Der Passat B4 mit so genanntem Happy Face geht aus dem Passat B3 hervor. Ab 1994 mit neuer Spitzenmotorisierung durch einen 2,9 Liter großen VR6 und 184 PS – nur als Variant und in Verbindung mit dem syncro-Allradsystem. Eine Exclusiv-Ausstattung soll den Luxuscharakter betonen

    1996: Als Neuentwicklung wird der Passat B5 vorgestellt, ab 1997 mit 2,8-Liter-V6 und 193 PS sowie Allradantrieb (syncro)

    1998: Mit W12-Sportwagen-Concepts und Zwölfzylinder-Motoren kündigt Volkswagen seine neue Oberklassenoffensive an. Geplant sind später Sportwagen, SUV, und Limousinen

    1999: Concept D debütiert auf der Frankfurter IAA und ist Vorbote für den Volkswagen Phaeton, allerdings noch im Fastback-Design, das später zugunsten eines klassischen Stufenhecks gestrichen wird. Zusammen mit dem Concept D debütiert ein Zehnzylinder-Diesel

    2001: Der Passat W8 4Motion mit Achtzylinder-Motor erweitert das Angebot

    2002: Im Mai Markteinführung des Volkswagen Phaeton, ab November auch als Langversion lieferbar. Die Plattform des Phaeton wird auch für Bentley-Modelle genutzt. Produziert wird der Phaeton in der eigens eingerichteten Gläsernen Manufaktur in Dresden. Spitzenmotorsierungen im Phaeton sind ab Marktstart ein W12-Benziner und ab November ein V10 TDI

    2007: Erstes Facelift für den Phaeton mit dezenten optischen Retuschen und Entfall des V10 TDI

    2008: Ab November Phaeton mit technischem Feinschliff durch Multimediasystem mit Touchscreen, optionale Keramikbremsen etc.

    2010: Auf der Auto China in Peking präsentiert Volkswagen die nächste Modellpflege für den Phaeton, optisch erkennbar an einer modifizierten Frontpartie und LED-Rückleuchten

    2011: Der W12-Motor im Phaeton ist nur noch für China bestellbar

    2014: Letzte Modellpflegemaßnahmen für den Phaeton, optisch erkennbar an Frontpartie mit durchgehender Chromspange

    2016: Produktionsende für den Phaeton. Präsentation des VW Phideon, dessen Produktion in China erfolgen soll 

     

    Wichtige Modelle und Motoren:

    Volkswagen Typ 3 (1961-1973) als 1500/1600 Stufenhecklimousine, Schrägheck TL und Kombi Variant; wichtige Motorisierungen mit 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner, 33 kW/45 PS bzw. 40 kW/54 PS bzw. mit 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner, 40 kW/54 PS.

    Volkswagen 411 (1968-1972) als Schräghecklimousine und Kombi Variant; wichtige Motorisierungen mit 1,7-Liter-Vierzylinder-Benziner, 50 kW/68 PS bzw. 59 kW/80 PS.

    Volkswagen 412 (1972-1974) als Schräghecklimousine und Kombi Variant; wichtige Motorisierungen mit 1,7-Liter-Vierzylinder-Benziner, 59 kW/80 PS bzw. mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner, 55 kW/75 PS bzw. 63 kW/85 PS.

    Volkswagen K 70 (1970-1975) als Stufenhecklimousine; wichtige Motorisierungen mit 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner, 55 kW/75 PS bzw. 66 kW/90 PS bzw. mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner, 73 kW/100 PS.

    Volkswagen Santana (1981-1985) als Stufenhecklimousine; Top-Motorisierung mit 1,9-Liter-Fünfzylinder-Benziner, 85 kW/115 PS bzw. mit 2,0-Liter-Fünfzylinder-Benziner, 85 kW/115 PS.

    Volkswagen Passat B3 (1991-1993) als Stufenhecklimousine und Variant mit Top-Motorisierung 2,8-Liter-VR6-Benziner, 128 kW/174 PS. 

    Volkswagen Passat B4 (1993-1996) als Stufenhecklimousine und Variant mit Top-Motorisierung 2,8-Liter-VR6-Benziner, 128 kW/174 PS bzw. mit 2,9-Liter-VR6-Benziner, 135 kW/184 PS.

    Volkswagen Passat B5 (2001-2004) als Stufenhecklimousine und Variant mit Top-Motorisierung 4,0-Liter-W8-Benziner, 202 kW/275 PS.

    Volkswagen Phaeton (2002-2016) als Stufenhecklimousine und Variant mit zeitweiligen Top-Motorisierungen 6,0-Liter-W12-Benziner, 309 kW/420 PS bzw. 331 kW/450 PS bzw. mit 4,9-Liter-V10-Diesel, 230 kW/313 PS.

     

     

     

     

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