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  • Wenn der Roboter 3 Mal klingelt - Transport in der Zukunft

    Neue Kundenanforderungen und die technische Entwicklung verändern das Transportgewerbe. Der Automobilzulieferer ZF und ein Fraunhofer Institut blicken in einer Studie auf das Jahr 2030.

    Transportroboter könnten künftig auch die Weihnachtsgeschenke bringen
    Transportroboter könnten künftig auch die Weihnachtsgeschenke bringen

    Drohnen werden ihren Platz in der Logistik einnehmen, allerdings nur in einem Nischenbereich. Das ist ein Ergebnis der Studie des Automobilzulieferers ZF und des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), die einen Blick auf die Trends für die sogenannte letzte Meile, also die Auslieferung an die Kunden, im Jahr 2030 wagt. Beim Lufttransport sind sowohl der Energiebedarf, als auch die Sicherheitsprobleme hoch, heißt es darin.

    Durch den demografischen Wandel, aber auch durch veränderte Gewohnheiten und Einstellungen legt der Auslieferverkehr weiter dramatisch zu. Gestiegenes Umweltbewusstsein, der immer größer werdende Anteil von Einkäufen über das Internet, der Wunsch nach taggleicher Zustellung und mittlerweile auch der schnell wachsende Lieferservice von Lebensmitteln durch den Discounter, all das verändert die Lieferkette gewaltig. Hinzu kommen unterschiedliche Anforderungsprofile, abhängig davon, ob die Kunden eher in ländlichen Gebieten, in Kleinstädten oder Metropolen leben.

    Uwe Clausen, Institutsleiter des IML, rechnet damit, dass sich die Logistik-Landschaft schon des Kostendrucks wegen gegenüber technischen Innovationen nicht verschließen kann. So schätzt er, dass im Jahr 2030 auf städtischen Gehwegen für die Auslieferung bis etwa zehn Kilogramm schwerer Pakete Roboter gang und gäbe sein werden. „Für die Zustellungen durch Transportroboter sehen wir ein Potenzial bis zu 400 Millionen Zustellungen pro Jahr.“ Sicher müsse noch viel Erfahrung gesammelt und Fantasie eingesetzt werden, damit der autonome Robbie nicht Opfer von Diebstahl oder Vandalismus werde, und statt beim Endkunden zu erscheinen, in einem tristen Hinterhof von Diebeshand ausgeweidet werde.

    Bei der straßengebundenen Belieferung in dicht besiedelten Gebieten wird zukünftig der Elektro-Lkw die Arbeit übernehmen, so die Studie, jedoch werde bis 2030 der Dieselmotor auf der letzten Meile nicht abgelöst. 60 bis 65 Prozent der Kraftstoffkosten lassen sich der Studie zu Folge durch die Elektromobilität einsparen. Und speziell im ländlichen Raum würden autonome Lkw besonders für die Belieferung von gewerblichen Empfängern zum Einsatz kommen.

    Aber manches muss man vielleicht auch gar nicht mehr transportieren. Dem 3D-Druck bescheinigt die Studie das Potenzial, einen Teil der Transporte beispielsweise aus Maschinenbau und Medizin überflüssig zu machen.

    Klaus Lockschen/SP-X

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