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    Vieles lässt sich selbst erledigen - Ratgeber: Radreparaturen

    Einen Fahrradreifen aufgepumpt hat wohl schon jeder mal. Aber was ist, wenn der Pneu löchrig ist? In einem solchen Fall und bei vielen anderen Problemen muss nicht gleich die Werkstatt aufgesucht werden. Mit etwas Geschick, kann man das selbst wieder in Ordnung bringen.

    Hat der Reifen zu wenig Luft und ist es mit Aufpumpen nicht mehr getan, muss der Pneu runter vom Rad. Vorsicht bei Naben
    Hat der Reifen zu wenig Luft und ist es mit Aufpumpen nicht mehr getan, muss der Pneu runter vom Rad. Vorsicht bei Nabendynamos – hier muss erst der Kabelstecker abgezogen werden, bevor der Reifen abmontiert wird.

    Moderne LED-Lampen halten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrradlampen viel länger.
    Moderne LED-Lampen halten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrradlampen viel länger.

    Wegen kleinerer Pannen am Fahrrad muss man nicht unbedingt gleich die Werkstatt aufsuchen. Hat man nicht gerade zwei komplett linke Hände, dafür aber etwas Werkzeug und Übung, können auch Hobby-Radler ihr Zweirad wieder auf Vordermann bringen. Speziell bei einfacheren Modellen sind Beleuchtung, Bremsen, Reifen oder Gangschaltung schnell repariert. In der Regel ist dafür noch nicht mal spezielles Werkzeug erforderlich.

    Beim Reifenwechsel wird der Mantel mit einem Reifenheber aus der Felge gehebelt.
    Beim Reifenwechsel wird der Mantel mit einem Reifenheber aus der Felge gehebelt.

    Hat der Reifen zu wenig Luft und ist es mit Aufpumpen nicht mehr getan, muss der Pneu runter vom Rad. Vorsicht bei Nabendynamos - hier muss erst der Kabelstecker abgezogen werden, bevor der Reifen abmontiert wird, warnt der Pressedienst-Fahrrad. Dann wird der Mantel mit einem Reifenheber aus der Felge gehebelt. Hier genügt ein viereckiger Gegenstand aus Plastik und ohne scharfe Ecken, denn der Schlauch soll natürlich nicht weiter beschädigt werden. Um herauszufinden, wo die Luft entweicht, wird am besten Luft in den  Reifen gepumpt. Hält man ihn dann ans Ohr, hört man schnell, wo es pfeift und wo das Loch ist.

    Die meisten Räder haben Felgenbremsen, bei denen die Bremsklötze Probleme verursachen können.
    Die meisten Räder haben Felgenbremsen, bei denen die Bremsklötze Probleme verursachen können.

    Diese Stelle dann flicken und anschließend noch einmal pumpen oder in einen Eimer Wasser tunken, um sicherzustellen, dass alles dicht ist. Dann wird der Reifen auf die Felge aufgezogen und aufgepumpt. Der richtige Luftdruck ist im Normalfall auf der Flanke des Pneus angegeben.

    Wenn die Bremse mehr quietscht als bremst, ist es höchste Zeit nachzubessern. Die meisten Räder haben Felgenbremsen, bei denen die Bremsklötze das Problem verursachen. Hier hilft meist das Wechseln. Hydraulische Bremsen müssen entlüftet werden und bei Scheibenbremsen empfiehlt es sich im Zweifel, den Rat vom Fachmann einzuholen. Der kontrolliert auch gleich, ob alle Speichen fest und unter Spannung sind.

    Beim Bremsencheck lässt sich ein schneller Blick auf den Steuersatz werfen. Dieser sorgt dafür, dass die Gabel und der Rahmen miteinander verbunden werden und erlaubt, dass die Gabel sich frei drehen kann. Eigentlich sind Steuersätze recht haltbar und müssen nur sehr selten gewartet werden. Wenn es wackelt, ist er allerdings zu locker eingestellt. Und wenn man ihn zu stark vorspannt, wird er zu schwergängig. Diese Probleme kann man leicht selbst beheben, einen Austausch des Steuersatzes übernimmt aber am besten der Profi.

    Funktioniert das Licht nicht mehr und die Glühbirne selbst ist in Ordnung, könnten Anschlüsse nicht richtig sitzen oder Kabel durchgescheuert sein. Gebrochene Kabelenden werden am besten ausgetauscht oder im Notfall während einer Fahrt auch mit Isolierband umwickelt. Um im Regen keinen Kurzschluss zu riskieren, sollte hier sorgfältig gearbeitet werden. Moderne LED-Lampen halten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrradlampen viel länger. Wenn sie nicht mehr funktionieren, sind meist Kontaktschwierigkeiten oder Elektronikfehler die Ursache.

    Gibt es Probleme mit den Pedalen, sollte man sie zunächst abmontieren. Dazu genügt meist ein Inbusschlüssel. Die Pedale sind mit einem L (für Links) und mit einem R (für Rechts) gekennzeichnet. Abgeschraubt werden sie immer durch eine Drehung Richtung Hinterrad, wieder befestigt durch Drehen zum Vorderrad. Beim Wechsel sollte das Gewinde mit Montagefett eingeschmiert werden, da es sich ansonsten im Laufe der Zeit festfahren kann. Die Pedale müssen sich ruckfrei drehen lassen und dürfen nicht schwergängig sein, beim Drehen Geräusche entwickeln oder gar wackeln.

    Wer sich eine Wartung oder Reparatur nicht zutraut findet zum Beispiel in speziellen Kursen an Volkshochschulen oder auch in Selbsthilfewerkstätten Rat und Hilfe. Immer gilt: Wenn man sich nicht ganz sicher ist, sollte man den Fachmann ranlassen. Denn eine misslungene Reparatur kann speziell bei einem wertvollen Rad oder gar einem Elektrorad oder Pedelec schnell ins Geld gehen.

    Adele Moser/SP-X

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