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    Neustart für die Einsteigermarke - Forster

    Forster, die Billigmarke des Reisemobil-Herstellers Eura Mobil, wird vier Jahre nach ihrer Einführung zur Saison 2018 neu aufgestellt. Das Premieren-Highlight für den Caravan-Salon ist das Alkovenmodell A734 VB für bis zu sieben Personen.

    „Forster 2.0“ nennt Holger Siebert das Projekt, das der Reise-mobil-Hersteller Eura-Mobil in Sprendlingen bei Bingen für eine besonders preisbe-wusste Klientel zum Düsseldorfer Caravan-Salon vom 26. August bis 3. September 2017 in den Fokus rückt. Der Eura-Geschäftsführer kündigt ein umfassendes Update für die Einsteigermarke an, die ihren Absatz seit dem Premierenjahr 2014 von 200 auf fast 600 Exemplare zwar verdreifacht hat, aber noch viel mehr Potenzial habe.

    Das Rezept ist bekannt: Forster-Reisemobile sollen einfache, aber funktionale Fahr-zeuge sein, die aufgrund einer begrenzten Produktpalette und Synergien mit der Muttermarke Eura besonders günstig angeboten werden. „Vergleichbar in etwa mit der Marke Dacia bei den Pkw“, erklärt Siebert.

    Ein Billigfahrzeug also? Keineswegs. Hartplastik wie in einem Dacia findet man in den neuen Forster-Modellen jedenfalls nicht. Im Gegenteil, die Rundumerneuerung wirkt fast schon wie ein Neustart. Helle Möbel, Stauschränke mit weißen Hochglanzklappen und dunklen Kontrastflächen, gerundete, verchromte Tischkanten, Polster in Lederoptik mit hellgrünen Ziernähten. Dazu noch eine Ambientebeleuchtung. Billig wirkt der Innenraum gewiss nicht. Eher wähnt man sich schon ein Niveau höher, also in der Mittelklasse.

    Das gilt auch für die isolierten Rahmenfenster, die in den neuen Forster-Modellen montiert werden, und die großen 160-Liter-Kühlschränke, die sich ihre Energiequelle (230 Volt, 12 Volt, Gas) automatisch selbst wählen. Die teilintegrierten Reisemobile werden zudem mit einer neu gestalteten Heckwand und LED-Rückleuchten aufgewertet. Das Außendesign in den Forster-Farben Grün und Anthrazit wurde etwas schwungvoller, und die holzfreie GFK-Karosserie mit fünfjähriger Dichtigkeitsgarantie ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal, das den Eura-Mobil-Ableger aus der Einsteigerklasse hervorhebt.

    Mit der ursprünglich einmal geplanten Beschränkung auf sieben Grundrisse ist es allerdings nicht weit her. Zuletzt waren es schon zwölf, jetzt nach der Neuordnung sind es sogar 13, aufgeteilt in vier Alkoven-Modelle, fünf Teilintegrierte und vier integrierte Fahrzeuge. Premierenstar aus einem Neulings-Quartett ist der Forster-Alkoven A734 VB, ein Familien-Mobil für bis zu sieben Personen.

    Der Clou ist hier ein Kinderzimmer im Heck mit zwei Etagenbetten, vor denen sich eine zweite Sitzgruppe mit wandelbarem Tisch befindet. Hier kann sich der Nach-wuchs auch mal selbst beschäftigen. Was auch in den Abendstunden von Vorteil sein kann, wenn die lieben Kleinen schon sanft schlummern, die Eltern aber in geselliger Runde mit neuen Campingplatz-Bekanntschaften noch das Ensemble aus L-förmiger Sitzbank, zusätzlicher Seitenbank und den drehbaren Frontsitzen bevölkern.

    Die hintere Sitzgruppe lässt sich zusammen mit dem unteren Etagenbett zu einer Doppelliege umbauen, die vordere Sitzlandschaft bietet nächtens ebenfalls noch eine Liegefläche für zwei weitere Personen, was inklusive der Doppelkoje im Alkoven summa summarum Schlafmöglichkeiten für sieben Personen ergibt. Die Küche und das Bad mit separater Dusche sind für eine mehrköpfige Familie ausreichend groß dimensioniert. Tanks für 125 Liter Frisch- und 90 Liter Abwasser erfordern zumindest für die Großfamilie aber einen sorgsamen Umgang mit dem feuchten Nass. Die Heckgarage verbessert zwar die Stauraum-Situation, für eine Komplett-Ausrüstung mit Fahrrädern reicht es aber gewiss nicht.

    Mit dieser Raumaufteilung empfiehlt sich das 7,34 Meter lange Alkoven-Fahrzeug natürlich auch für das Vermietgeschäft. Und auch für Familien mit eng bemessenem Budget-Rahmen, denn zumindest mit seinem Preis von knapp 48.000 Euro ist der Forster A734 VB weiterhin in der Einsteigerklasse angesiedelt.

    Die drei weiteren Forster-Debütanten reihen sich bei den Teilintegrierten ein, die wie sämtliche anderen Modelle aus dem Forster-Portfolio  serienmäßig auf der Fiat-Ducato-Basis mit dem 96 kW/130 PS starken 2,0-Liter-Turbodiesel stehen, optional aber auch mit den 150- oder 180-PS-Alternativen bestückt werden können.

    Michael Lennartz

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