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  • Hübscher und sparsamer gemacht - Dacia Sandero und Logan

    Preiswert ist gut, gutes Aussehen schadet aber auch nicht: Die Dacia-Designer haben den Kleinwagen Sandero und den Kombi Logan MCV überarbeitet. Und ein wenig sparsamer ist auch immer gut. Ein neuer Dreizylinder hilft beim Sparen.

    Vier auf einem Streich: Dacia hat zum Modelljahr 2017 Logan, Logan MCV, Sandero und Sandero Stepway überarbeitet
    Vier auf einem Streich: Dacia hat zum Modelljahr 2017 Logan, Logan MCV, Sandero und Sandero Stepway überarbeitet

    Halbzeit für die seit 2013 in zweiter Generation vorfahrenden Dacia-Modelle Sandero und Logan MCV - Zeit also für ein paar kosmetische Eingriffe und einen neuen Basismotor. Preislich bleibt alles fast beim Alten. Der Kleinwagen Sandero startet wie gehabt bei 6.890 Euro, der 4,94 Meter lange Kombi Logan MCV kostet ab 7.990 Euro. Nur für den Sandero Stepway, eine etwas höher gelegte und mit SUV-Stilelemente versehende Variante der fünftürigen Schräghecklimousine, verlangt jetzt Dacia 300 Euro mehr (ab 9.890 Euro), da jetzt das Radio zur Serienausstattung gehört. Die überarbeiten Modelle stehen ab Januar 2017 bei den Händlern.

     

    Neuer Basismotor für Sandero und Logan MCV ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 54 kW/73 PS. Das Aggregat ersetzt den bislang eingesetzten 1,2-Liter-Vierzylinder mit 55 kW/75 PS und feiert in den Dacia-Modellen sein Debüt im Renault-Konzern. Das Downsizing-Triebwerk, das über keine Start-Stopp-Funktion verfügt, ermöglicht im Vergleich zum Vorgänger eine Spritersparnis von ca. zehn Prozent, so dass der Sandero nun einen Normwert von 5,2 Liter (CO2-Ausstoß: 117 g/km) aufweist. Das sind 0,6 Liter weniger als zuvor. Der Kombi begnügt sich nun mit 0,4 Liter weniger Superbenzin und kommt auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,4 Litern (CO2-Ausstoß: 120 g/km). Das Aggregat hat ein maximales Drehmoment von 97 Nm, und bringt bei 3.500 Umdrehungen seine ganze Kraft zur Entfaltung. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Unverändert ist das weitere Motorenangebot geblieben: Zur Wahl steht außerdem ein 0,9-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 66 kW/90 PS, den es außer für den Stepway auch als Flüssiggas-Version gibt. Ebenfalls mit 66 kW/90 PS wartet der 1,4-Liter-Diesel auf, der wie der gleich starke Benziner alternativ zum Fünfgang-Handschalter mit einem automatisierten Schaltgetriebe angeboten wird.

     

    Optisch haben die Designer sich an dem Erfolgsmodell Duster orientiert. Der Kühlergrill weist jetzt ein wabenförmiges Gitter auf. Darüber hinaus wurden die Scheinwerfer überarbeitet, die fortan ein integriertes LED-Tagfahrlicht am äußeren Rand bieten. Die aus vier LED-Segmenten bestehenden Zusatzleuchten sollen der Front eine markantere Lichtsignatur verleihen. Auch die Rückleuchten zeigen eine geänderte Signatur.

     

    Im Innenraum wurde neben den klassischen Zutaten eines Facelifts wie neue Polsterstoffe und chromfarbene Applikationen an praktischen Verbesserungen gearbeitet. So befinden sich nun die elektrischen Fensterheber in den Türrahmen und nicht mehr in der Mittelkonsole. Hier ist nun Platz für Getränkehalter. Die Hupe ist zudem im neuen Vierspeichenlenkrad mittig platziert. Außerdem gehen die Dacia-Modelle mit der Zeit und bieten eine12-Volt-Steckdose an, an der sich Smartphones laden lassen. Optional können Kunden künftig auch eine Rückfahrkamera ordern. Serie ist dagegen nun eine Berganfahrhilfe.

     

    Elfriede Munsch/SP-X

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