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    Achtung Autofahrer: Tipps gegen den «Herbstblues»

    Stuttgart/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Schwere Augen, müder Kopf: Wenn es draußen früh dunkel wird, ist der Mensch oft schlapp und unkonzentriert. Das ist besonders beim Autofahren gefährlich. Experten geben Tipps gegen den «Herbstblues» am Steuer.

    Kein «Herbstblues» im Auto
    Frische Luft, kurzes Nickerchen - so hat der «Herbstblues» im Auto keine Chance. (Bild: Patrick Pleul/ZB-FunkregioOst)
    Foto: DPA

    Einen Winterschlaf macht der Mensch zwar nicht, aber er wird schneller müde, wenn die Tage kürzer werden. Das berge besonders für Autofahrer erhöhte Gefahren, sagt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Euroap (ACE). Grund für nachlassende Konzentration am Steuer sei der sogenannte Herbstblues: In der dunklen Jahreszeit werde vermehrt das Müdigkeitshormon Melatonin ausgeschüttet, das auch hinterm Steuer für Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit sorgen könne. Manche Menschen reagierten besonders empfindlich auf diesen Stoff.

    Als Gegenmaßnahme rät der ACE, vor allem vor langen Fahrten einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Es hilft auch, wenn Autofahrer etwas Sonne tanken. Denn die UV-Strahlung sorge für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. So könnten «mildere Formen der Stimmungsschwankung» ausgeglichen werden, sagte Hillgärtner. Mit vitaminreicher und pikant gewürzter Nahrung könne man ebenfalls vorbeugen: «Scharfe Gewürze regen den Kreislauf an. Den gleichen Effekt hat eine kalte Dusche am Morgen - danach sind Sie wach.»

    Stellt sich hinterm Lenkrad doch Müdigkeit ein, raten Verkehrsclubs stets zu genügend langen Pausen. «Sobald der Fahrer gähnt oder öfters blinzeln muss, sollte er anhalten», sagte Sabine Götz vom Verkehrsclub von Deutschland (AvD). Meist reiche eine Viertelstunde im Freien, um wieder fahrtüchtig zu werden. Auch ein Nickerchen gleicher Dauer helfe weiter.

    Das Fenster zu öffnen und zu lüften, mache dagegen nur vorübergehend wieder munter, fügte Götz hinzu. Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke seien lediglich «kurzfristige Fitmacher», deren wachmachender Effekt recht schnell wieder verpuffe. Als ideale Reisetemperatur nannte Götz 22 Grad Celsius: «Wenn es wärmer ist im Auto, wird man schneller müde.»

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