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    BerlinStufenheck-Golf ohne Erfolg: VW Bora

    Mit dem Jetta verbindet sich für VW eine lange, mit Blick auf die Absatzzahlen aber unerfreuliche Geschichte. Mit dem Namen Bora wurde es nicht besser. Wer über das dürftige Prestige hinwegsehen kann, erhält einen Gebrauchten mit solider Golf-Technik.

    Ein Jetta namens Bora
    Ein Jetta namens Bora: Die Stufenheckversion des Golf mit neuer Modellbezeichnung blieb gemessen an den VW-Erwartungen erfolglos. (Bild: Volkswagen/dpa/tmn)

    Der Jetta konnte dem Golf bei den Zulassungen nie das Wasser reichen. Und das, obwohl der Golf die technische Basis für den Stufenheckwagen stellte. Ab 1991 wollte VW den Jetta mit der neuen Bezeichnung Vento besser verkaufen. Der Name Bora sollte es schließlich ab 1998 richten. Doch beide Male hielt sich der Erfolg in Grenzen. Kaufinteressenten, die das nicht stört, bekommen einen Gebrauchten mit recht solider Golf-Technik.

    In der Pannenstatistik des ADAC belegt der Bora einen Platz «im vorderen Mittelfeld». Die Liste der Macken ist zwar vergleichsweise lang. Doch darunter findet sich manches, das als Lappalie durchgehen dürfte: undichte Waschanlagen, defekte Tankanzeigen oder auch kaputte Schlösser. Mehr ins Gewicht fallen die vom ADAC attestierten Motorschäden aufgrund defekter Spannrollen bei den TDI-Aggregaten, die 2002 gegen bessere ausgetauscht wurden. Bei den Baujahren 2001 bis 2003 kapitulierten mitunter die Kupplungen. Bei Autos bis 2001 sorgten defekte Wegfahrsperren, Probleme mit dem ABS-Steuergerät und fehlauslösende Gurtstraffer für Unmut.

    Es war der Jetta der vierten Generation, dem VW mit dem Namen des Fallwindes Bora vor allem in Deutschland zu mehr Aufwind verhelfen wollte. In anderen Märkten wurde die Bezeichnung Jetta beibehalten. 1998 rollte die Limousine zu den Händlern; auch ein Kombi war im Angebot. Dieser unterschied sich ab der Motorhaube nur noch durch das Typenschild am Heck vom Golf Variant. 2005 überließ der Bora seinem Nachfolger Jetta V das Feld.

    Anders als die Verkaufszahlen ist das Motorenangebot beim VW Bora üppig. Über die Jahre wurden elf verschiedene Benziner eingeführt, die zwischen 55 kW/75 PS und 150/204 PS leisten. Diesel gibt es mit einer Leistungsspanne zwischen 66 kW/90 PS und 110 kW/150 PS.

    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt kostet der leistungsstärkste Bora 2.8 V6 4Motion von 2003 rund 9300 Euro. Mit 10 000 Euro muss in den 1.8 5V Turbo Highline von 2004 mit 110 kW/150 PS etwas mehr investiert werden. Ein Bora 1.9 TDI Comfortline von 2001 mit 85 kW/115 PS wird in der Schwacke-Liste mit etwa 5650 Euro geführt.

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