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  • Viele Bauarbeiter werden erwerbsunfähig

    Berlin (dpa/tmn). Erwerbsunfähigkeit gibt es in der Baubranche überdurchschnittlich oft. In den Bauberufen bleibt nicht einmal jeder dritte Arbeitnehmer zwischen 55 und 65 Jahren im Job.

    Ein Viertel der Arbeitskräfte müsse den Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. In einigen Berufen sei diese Zahl sogar noch deutlich höher, wie die Berufsgenossenschaft (BG) Bau mitteilt. So gingen zum Beispiel 48 Prozent der Dachdecker und 46 Prozent der Gerüstbauer vorzeitig wegen Erwerbsunfähigkeit in Rente.

    Im Lauf des Arbeitslebens nehmen nach den Daten des Arbeitsmedizinischen Dienstes (AMD) insbesondere Muskel- und Skeletterkrankungen, Herz- und Kreislaufprobleme sowie Erkrankungen der Atemwege zu. Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gewinnt nach Einschätzung der BG Bau deshalb zunehmend an Bedeutung. Im Interesse der Arbeitgeber sei er schon deshalb, weil die Baubranche aufgrund der Bevölkerungsentwicklung wachsende Schwierigkeiten hat, Nachwuchs zu finden.

    Zur Prävention tragen auch ergonomische Arbeitsmittel bei. Dazu gehören vibrationsgedämpfte Abbruchhammer genauso wie Arbeitsplatzmatten, die gegen Wärme und Kälte isolieren oder Fahrersitze für Baumaschinen, die die körperliche Belastung durch Schwingungen verringern. Zu schweren Unfällen oder Berufskrankheiten kommt es den Angaben zufolge häufig beim Einsatz von Bau-Chemikalien.

    Ein Grund dafür ist, dass Warnhinweise nicht verstanden werden - insbesondere von Mitarbeitern, die nicht Deutsch als Muttersprache haben. In der Baubranche gibt es der BG zufolge traditionell einen hohen Anteil ausländischer Mitarbeiter. Eine Möglichkeit, solche Risiken zu verringern, sind übersetzte Betriebsanweisungen mit Informationen zum Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen. Es gibt sie von der BG Bau in 15 Sprachen.

    Übersetzte Betriebsanweisungen: dpaq.de/Betriebsanweisungen

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