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  • Stärkeres West-Ost-Gefälle auf dem Stellenmarkt

    Nürnberg (dpa/tmn). Auf dem Stellenmarkt hat sich das Gefälle zwischen West- und Ostdeutschland vergrößert. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ermittelt.

    Demnach gab es 2009 im vierten Quartal 769 000 offene Stellen im Westen - fast ein Fünftel (rund 19 Prozent) mehr als im dritten Quartal. Im Osten ging die Zahl der freien Stellen dagegen leicht zurück: Mit einem Wert von 173 000 wurde ein Minus von gut 6 Prozent verzeichnet. Das IAB hatte rund 15 000 Arbeitgeber befragt.

    Der Grund dafür sei, dass sich die allmähliche Erholung der Wirtschaft stärker im Westen bemerkbar macht - der zuvor mehr vom Konjunktureinbruch betroffen war als der Osten. Bundesweit stieg die Zahl der offenen Stellen von Ende September bis Ende Dezember um 13 Prozent auf 942 000. Das waren allerdings immer noch 149 000 Stellen weniger als ein Jahr zuvor.

    Statistik im Detail (pdf-Datei): http://dpaq.de/iab-stellenmarkt

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