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    SuhlNicht verkriechen: Tipps für Jugendliche ohne Lehrstelle

    Das Ausbildungsjahr hat längst begonnen. Trotzdem haben einige Jugendliche noch keine Lehrstelle. Doch keine Panik: Auch wenn die Nachvermittlung fast zu Ende ist, bleiben noch Alternativen.

    Angelika Knötig
    Für Jugendliche ohne Lehrstelle gibt es noch Alternativen, sagt Angelika Knötig. Sie ist Teamleiterin der Berufsberatung bei der Arbeitsagentur Suhl.
    Foto: Arbeitsagentur Suhl - DPA

    Im August und September hat das neue Ausbildungsjahr regulär begonnen - trotzdem stehen noch viele ohne Lehrstelle da. Nach den Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung waren zum Stichtag 30. September noch 83 565 Bewerber unversorgt - von ihnen hatten 62 529 allerdings eine Alternative gefunden und besuchen etwa wieder die Schule. Rund 21 000 Jugendliche standen jedoch völlig ohne Plan B dar. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. 2012 gab es 15 600 Jugendliche ohne eine Alternative.

    Diese bislang unversorgten Bewerber sollten nicht mehr auf eine Nachvermittlung hoffen. «Ab Januar ist sie kaum noch möglich», sagt Angelika Knötig, Teamleiterin der Berufsberatung bei der Arbeitsagentur Suhl. Schulische Ausbildungen - etwa im Pflegebereich - so spät zu beginnen, sei ausgeschlossen. Dafür haben die Jugendlichen schon zu viel Unterricht verpasst. Doch auch die Betriebe stimmten bei einer dualen Ausbildung einem Start im Januar in der Regel nicht zu. Trotzdem muss niemand resignieren.

    «Jetzt bloß nicht bis zum nächsten Ausbildungsjahr einfach zu Hause sitzen bleiben und nichts machen», warnt Knötig. Schulabgänger hätten dann eine Lücke im Lebenslauf, die sie nicht erklären können. Außerdem bestehe die Gefahr, sich an das Nichtstun zu gewöhnen. Sie empfiehlt, stattdessen eine Einstiegsqualifizierung zu machen.

    Die Einstiegsqualifizierung (EQ) dauert zwischen sechs und zwölf Monaten und ist eine Art bezahltes Praktikum in einem Betrieb, erklärt Knötig. Jugendliche bekommen ein Taschengeld von 216 Euro. Dem Arbeitgeber entstehen dabei keine Kosten. Die Arbeitsagentur unterstützt die EQ finanziell und hilft Schulabgängern auch bei der Suche. Ersatzweise könnten Jugendliche auch ein unbezahltes Praktikum machen, sagt Knötig.

    Gleichzeitig sollten Schulabgänger im Januar mit den Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr beginnen. Mit so viel Vorlauf ist die Wahrscheinlichkeit groß, dann auch einen Platz zu bekommen.

    Einstiegsqualifizierung

    Studie des BIBB zu den unversorgten Bewerbern (pdf)

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