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    BerlinImmer mehr Frauen promovieren

    Die Zahl der Frauen mit Promotion ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Darauf weist das Bundesministerium für Bildung und Forschung hin und beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts.

    Viele Promovierte in der Forschung
    Viele Promovierte sind zufrieden, obwohl ihre Jobs oft befristet sind.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    Es gibt immer mehr Frauen, die promovieren. Bei den unter 45-Jährigen mit Doktortitel liege der Frauenanteil bei 41 Prozent. Bei den über 55-Jährigen mit Doktortitel seien es nur 22 Prozent. Insgesamt waren 2011 rund 752 000 Personen in Deutschland promoviert. Über alle Altersstufen hinweg liegt der Frauenanteil bei 31 Prozent. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.

    Dabei promovierten Frauen inzwischen auch häufiger in Fächern, in denen sie traditionell eine Minderheit darstellen. Das gilt zum Beispiel für die Fächergruppe Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Über alle Altersstufen hinweg liegt der Frauenanteil bei den Promovierten in dieser Fächergruppe bei 22 Prozent. Der Anteil erhöht sich jedoch auf 27 Prozent, betrachtet man nur die unter 45-Jährigen.

    Insgesamt arbeitet rund jeder Fünfte mit einem Doktortitel in Deutschland in der Forschung. Obwohl die Jobs oft befristet sind, sind die Promovierten mit ihrer Tätigkeit zufrieden. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden herausgefunden. Die am Donnerstag (29. August) veröffentlichten Ergebnisse basieren auf einer freiwilligen Stichprobe von 20 000 Hochqualifizierten.

    99 300 Promovierte waren der Statistik zufolge im Jahr 2011 als Forscher tätig. Das entsprach 19 Prozent aller erwerbstätigen Promovierten. Sie arbeiteten sowohl in Unternehmen als auch für Hochschulen oder andere wissenschaftliche Einrichtungen. Am häufigsten waren Naturwissenschaftler oder Mathematiker in der Forschung tätig.

    Die Arbeitsbedingungen sind nicht immer rosig: 18 Prozent der promovierten Forscher befanden sich 2011 in einem zeitlich befristeten Arbeitsverhältnis. «Damit war der Anteil dreimal so hoch wie bei den Promovierten, die nicht forschend tätig waren», berichtete Destatis-Mitarbeiterin Daniela Krenner. Trotzdem seien 93 Prozent mit ihrem Beruf insgesamt zufrieden gewesen. Sie schätzten ihre Tätigkeit als kreativ und innovativ oder gaben an, ihr Forschungsthema interessiere sie sehr.

    Hochqualifizierte in Deutschland

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