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Bis zu 7,3 Prozent: Strompreise erneut gestiegen

Berlin/Heidelberg (dpa) - Für Millionen Stromkunden in Deutschland wird es erneut teurer: Nach Angaben der Preisvergleichsportale Verivox und Toptarif vom Dienstag (27. Juli) erhöhten zahlreiche Versorger die Tarife in den vergangenen Monaten.

Strompreise
Verbraucher müssen mehr zahlen: Die Strompreise sind 2010 erneut gestiegen. (Bild: dpa)

Bis September wollen laut Toptarif mindestens 15 Grundversorger nachziehen. Darunter ist der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE, der seine Strompreise am 1. August um 7,3 Prozent anhebt. Allein davon sind, vor allem in Nordrhein- Westfalen, knapp zwei Millionen Stromverbraucher betroffen.

Günstiger sieht bei den Gaspreisen aus. Diese blieben im Durchschnitt stabil, dürften wegen der steigenden Rohölpreise aber in den kommenden Monaten zulegen. Der Gaspreis ist noch überwiegend an den Ölpreis gekoppelt.

Laut Verivox erhöhten im ersten Halbjahr 454 Versorger die Preise um durchschnittlich sechs Prozent. 129 Unternehmen senkten dagegen die Rechnung für die Verbraucher um fünf Prozent. Als Grund für die jüngsten Strompreiserhöhungen wurden in der Regel die erhöhten Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien und gestiegene Netznutzungsentgelte genannt.

Laut Toptarif muss ein vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden Strom allein wegen der Preiserhöhungen zahlreicher Versorger in den Sommermonaten mit durchschnittlichen Mehrkosten von etwa 53 Euro rechnen. Rund drei Millionen Haushalte seien von den Preiserhöhungen im Sommer betroffen.

Teurer dürfte es in den kommenden Monaten auch für Gaskunden werden. «Für die zweite Hälfte des Jahres 2010 sind Gaspreiserhöhungen aufgrund gestiegener Rohöl- und Heizölpreise zu erwarten», erklärte Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. Daher sollten sich Verbraucher bereits vor dem Beginn der Heizperiode im Oktober für einen günstigen Gastarif mit möglichst langer Preisgarantie entscheiden.

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Leserkommentare (6)

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von Klaus vom 27.07 - 18:47 Uhr
Das ist eine logische Folge der Einspeisung der Solarenergie. Die vorhanden Kosten müssen auf weniger kWh verteilt werden und die ...
2
von Tomy111 vom 27.07 - 18:52 Uhr
Da werden ja so viel Knüppel einem zwischen die Beine geworfen, das mich das nicht wundert. Halt Politik
3
von Klaus vom 28.07 - 13:12 Uhr
[QUOTE=Tomy111;3279]Da werden ja so viel Knüppel einem zwischen die Beine geworfen, das mich das nicht wundert. Halt Politik[/QUOTE] Das stimmt ...