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    BerlinUrteil zu BDR-Sportdirektor Bremer vertagt

    Die Entscheidung des Hamburger Landgerichts über eine Klage des Sportdirektors des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Burkhard Bremer, ist vertagt worden. Die Pressekammer des Landgerichts verkündete einen Aussetzungsbeschluss für Freitag, den 6. August.

    Bremer hatte gegen die Internetredaktion des Saarländischen Rundfunks und den Sportpolitiker Peter Dankert (SPD) geklagt. Hintergrund waren eine «Verdachtsberichterstattung» und kritische Äußerungen, die den Berliner Bremer bezichtigten, von Doping-Praktiken gewusst zu haben.

    Aussagen des ehemaligen U23-Bundestrainers Peter Weibel vor dem Landgericht Hamburg Ende April hatten zu dieser Einschätzung geführt. Weibel hatte geschildert, dass unter anderem Bremer und der BDR-Arzt York Olaf Schumacher von einem möglichen EPO-Dopingfall des Fahrers Patrik Sinkewitz bei der WM im Jahr 2000 in Plouay/Frankreich gewusst hätten. Damals war der heute 29 Jahre alte Profi mit erhöhten Hämatokritwerten aufgefallen. Bremer und Schumacher hatten die Vorwürfe bestritten und eidesstattliche Erklärungen abgegeben.

    Radsport
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