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    Rheinland-PfalzLandtagspräsident Mertes verteidigt Turbo-Karriere: Molka war geeigneter

    Im Streit um die Besetzung der Direktorenstelle des rheinland-pfälzischen Landtags hat Parlamentspräsident Joachim Mertes (SPD) seine Auswahl verteidigt. Er habe sich "ausschließlich aufgrund der hervorragenden Eignung, Befähigung und Leistungen" für die stellvertretende Staatskanzleichefin Ursula Molka entschieden.

    Staatssekretär Martin Stadelmaier (links) lässt seine ständige Vertreterin Ursula Molka offenbar ziehen. Sie ist nach Informationen unserer Zeitung bei der Besetzung des Posten des Landtagsdirektos dem Chef des Wissenschaftlichen Dienstes, Paul Glauben, vorgezogen worden. 
    Staatssekretär Martin Stadelmaier (links) lässt seine ständige Vertreterin Ursula Molka offenbar ziehen. Sie ist nach Informationen unserer Zeitung bei der Besetzung des Posten des Landtagsdirektos dem Chef des Wissenschaftlichen Dienstes, Paul Glauben, vorgezogen worden. 
    Foto: Stefan Sämmer/Staatskanzl

    Mertes teilte am Mittwoch nach einer Präsidiumssitzung mit, dass es "nicht Ausdruck parteipolitischer Unabhängigkeit und zudem sachfremd" sei, den ebenfalls äußerst qualifizierten CDU-Wunschbewerber Paul Glauben zu ernennen, wenn es eine noch geeignetere Kandidatin gebe. "Meine Entscheidung für Frau Molka ist keine Entscheidung gegen den Kollegen Dr. Glauben." Unsere Zeitung hatte exklusiv vorab über die bevorstehende Entscheidung berichtet.

    Molka beginnt laut einem Landtagssprecher voraussichtlich Anfang September ihre Arbeit als Direktorin. Vize-Landtagsdirektor Glauben (CDU, Mayen) war als langjährige Kenner des Parlaments schon länger im Gespräch für den Posten gewesen. Molka gehört nach einer steilen Karriere als Vize-Staatskanzleichefin zum engen Umfeld von SPD-Ministerpräsident Kurt Beck. Sie war 2011 an einem Tag von B3 auf B6 und dann auf B8 befördert worden.

    Die CDU-Opposition hatte Mertes vorgeworfen, er mache sich "zum Erfüllungsgehilfen der Landesregierung". Mertes nahm dazu keine Stellung. Die SPD-Fraktion betonte, das Besetzungsverfahren sei mit der CDU abgestimmt worden. 

    Keine Beschwerde: Molka wird LandtagsdirektorinEnde beim Streit um Besetzung der Direktorenstelle des LandtagsB3, B8, Landtagsdirektorin in Mainz: Blitzkarriere von Ursula Molka geht weiter
    Landespolitik
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