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  • Klöckner: Flitterwochen von Rot-Grün sind vorbei

    Mainz. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner sieht bei der rot-grünen Landesregierung noch vor dem Ende der 100-Tage-Schonfrist zunehmende Konflikte. «Man merkt, dass die Flitterwochen der Koalition zu Ende sind», sagte Klöckner in einem Gespräch in Mainz. Das zeige sich zum Beispiel bei der Rolle der Grünen, wenn es um die Förderung der Formel 1 am Nürburgring gehe. «Für die Grünen ist der Nürburgring eine heiße Kartoffel.»

    Julia Klöckner
    Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner. (Archiv)
    Foto: DPA

    Mainz - Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner sieht bei der rot-grünen Landesregierung noch vor dem Ende der 100-Tage-Schonfrist zunehmende Konflikte. «Man merkt, dass die Flitterwochen der Koalition zu Ende sind», sagte Klöckner in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. Das zeige sich zum Beispiel bei der Rolle der Grünen, wenn es um die Förderung der Formel 1 am Nürburgring gehe. «Für die Grünen ist der Nürburgring eine heiße Kartoffel.»

    Die Landesregierung verhandelt mit Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone über die Zukunft der Rennen am Ring. Für den Großen Preis am vergangenen Wochenende hatte sie 13,5 Millionen Euro Minus einkalkuliert - künftig will Rot-Grün deutlich weniger Landesmittel geben. Die vereinbarte Obergrenze ist bisher unklar. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) hatte sich langfristig sogar für ein Aus der Formel 1 am Nürburgring ausgesprochen.

    Die CDU-Landes- und Fraktionschefin warf Rot-Grün Dilettantismus beim Umgang mit der Formel 1 am Ring vor. «Für den Freizeitpark wurden 350 Millionen Euro versenkt. Damit sollten eigentlich die Verluste der Formel 1 ausgeglichen werden», sagte Klöckner. «Das ist aufgrund des mangelhaften Betriebskonzepts nicht gelungen.» Die Oppositionsführerin forderte erneut, die Verträge offenzulegen. «Da sind Gelder am Parlament vorbei investiert worden.»

    Klöckner nannte es ein «Armutszeugnis», dass Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) den genauen Vertrag des Hockenheim-Rings nicht kennt. «Ich finde es blauäugig», sagte sie. «Das hat dilettantische Züge. Ich bin erstaunt, dass ein Infrastrukturminister sagt, er hat keine Ahnung von etwas, womit er die Schlagzeilen füllt.» Der neue Geschäftsführer der Nürburgring Automotive GmbH, Karl-Josef Schmidt, hatte das Formel-1-Aus des Hockenheim-Rings mit Ecclestone verhindert.

    CDU-Fraktion zum Nürburgring

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