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  • WarendorfReiterverband hält an Sportchef Wendt fest

    Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hält vorerst an ihrem Sportchef Reinhardt Wendt fest. Die Ernennung eines neuen Leiters Spitzensport wurde um ein Jahr verschoben, teilte die FN mit.

    Wendt war der deutsche Chef de Mission bei den Olympischen Spielen 2004 und 2008 und ist seit der Spritzen-Aktion um Marco Kutschers Pferd Cornet Obolensky vor einem Jahr in Hongkong umstritten.

    Die sogenannte Steiner-Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte der FN und dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) empfohlen, einen neuen Leiter Spitzensport zu installieren. Bleibt es bei dem FN-Beschluss, dürfte Wendt auch bei der Reiter-WM 2010 in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky Chef des deutschen Teams werden.

    «Dieser neuen Stellenbesetzung soll auch in Vorbereitung der Pensionierung des Geschäftsführers Sport FN/DOKR und der notwendigen Nachfolgeregelung zunächst eine strukturelle Überprüfung des DOKR auf der Basis bisheriger Aufgaben- und Ablaufanalysen vorausgehen», begründete die FN den Verzicht auf personelle Konsequenzen.

    Auch auf die von der DOSB-Kommission geforderte FN-Abteilung Sicherheit und Ordnung wird zunächst verzichtet. Der Reiterverband möchte die Trainingskontrollen in Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) vornehmen. Erste Kontrollen sind im kommenden Jahr geplant. «Von der Kooperation mit der NADA abhängig ist auch die von der DOSB-Kommission Reiten empfohlene Einführung einer FN-Abteilung Sicherheit und Ordnung, welche die Aufgaben haben soll, die Trainingskontrollen zu organisieren und zu kontrollieren», heißt es in dem FN-Schreiben.

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