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    Soraya und ihr Millionenerbe

    Soraya Esfandiary-Bakhtiary stammte väterlicherseits aus einer der vornehmsten persischen Familien. Ihr Vater war kaiserlich-iranischer Botschafter in Deutschland. Dort lernte er auch ihre Mutter, eine Berlinerin, kennen.

    Von 1951 bis 1958 war Soraya mit Mohammad Reza Pahlavi, dem letzten Schah von Persien, verheiratet. Nachdem ihre Ehe kinderlos blieb, wurde sie aus Gründen der Staatsräson 1958 geschieden.

    Soraya lebte daraufhin in Frankreich und begann eine Karriere als Schauspielerin. Mit den Jahren zog sie sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück, da sie unter Depressionen litt. Nach ihrem Tod sollte ihr Bruder Bijan ihr Vermögen erben. Der war zu diesem Zeitpunkt bereits selbst gesundheitlich angeschlagen und verstarb nur eine Woche nach seiner Schwester.

    Nach seinem Tod tauchte ein Zettel auf, mit dem Bijan seinen Chauffeur kurz vor seinem Tod zum Alleinerben ernannt haben soll. Das wollte der Familienclan nicht akzeptieren. 22 potenzielle Erben meldeten Anspruch auf die rund 22 Millionen Euro an.

    Das Kölner Landgericht prüft den Fall seit 2001. Im November ist der nächste Verhandlungstag angesetzt.

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