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    Sikora und Danescu setzen sich beim Cup-Jubiläum durch

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    Rechts vor links: Oana Danescu (rechts) siegte bei den Frauen im Simmerner Finale gegen Laura Heckler. 
Foto: Hardy Beissel
    Rechts vor links: Oana Danescu (rechts) siegte bei den Frauen im Simmerner Finale gegen Laura Heckler.
    Foto: Hardy Beissel

    Christopher Schäfer

    Tennis - Im Sportpark Simmern fand am Wochenende die 20. Auflage des Rheinland-Cups statt. Dabei sorgten Spitzenspieler aus ganz Deutschland wieder für Tennis auf hohem Niveau. Turnierorganisator Lothar Rodenbusch sprach von einer gelungenen Veranstaltung, die in diesem Jahr durch eine hohe Qualität überzeugte. Oana Danescu und Adrian Sikora hießen die Sieger des Cups. Vor knapp 100 Zuschauern im Sportpark Simmern zeigten beide starke Leistungen und durften sich nach ihrem Turniergewinn über ein Preisgeld von 500 Euro freuen.

    Im Finale der Frauen dominierte die 18-Jährige Rumänin Danescu vom TC Waldbronn die Partie gegen ihre sieben Jahre ältere Gegnerin Laura Heckler vom TC Bad Homburg und gewann souverän mit 6:2 und 6:3. Die Siegerin war nach der Partie "glücklich und zufrieden" nach ihrer Verletzungspause wieder annähernd an ihre früheren Leistungen anknüpfen zu können. Danescu, die sechs Sprachen fließend spricht, spielte und lebte bis vor drei Jahren in einem französischen Tennisinternat und ist deshalb in Deutschland noch recht unbekannt, was sich nach dem Triumph in Simmern sicher ändern wird. Für die Überraschung des Turniers sorgte die erst 13-Jährige Katharina Hobgarski (TC Oberkirchen), die in ihrer Altersklasse Platz vier der deutschen Tennisrangliste einnimmt und das Halbfinale erreichte. Katrin Bäcker und Janina Berres (beide für den TC Sportpark Simmern aktiv) kamen jeweils ins Viertelfinale und waren zufrieden.

    "Wir haben bei den Frauen ein Turnier auf sehr hohem Niveau gesehen, das in diesem Jahr mehr durch Qualität als durch Quantität überzeugte", sagte Lothar Rodenbusch. Trotz weniger Meldungen als im Vorjahr und der kurzfristigen Absage der topgesetzten Korina Perkovic, fanden sich auf der Simmerner Anlage erneut mehrere Spielerinnen wieder, die in ihrer Altersklasse zu den "Top 10" Deutschlands gehören.

    Bei den Männern blieb die große Überraschung dagegen aus. Der topgesetzte Adrian Sikora vom TSV Schott Mainz setzte sich im Finale gegen Mats Moraing vom TC Mülheim-Dümpten knapp mit 7:5 und 7:5 durch. Moraing wurden dabei seine nicht genutzten Breakchancen zum Verhängnis. Allein acht Möglichkeiten hatte er im zweiten Satz, konnte aber keine davon nutzen. Anders sein Gegenüber, der jeweils beim Stand von 6:5 dem Gegner seinen Aufschlag abnahm und somit die Partie für sich entschied. Moraing kann trotz dieser Niederlage auf ein gelungenes Turnier zurückblicken, bei dem der Nordrhein-Westfale von vier im Turnier vertretenen Top 100- Spielern von Deutschland gleich zwei auf seinem Weg ins Finale besiegte. Für den letztjährigen Finalisten und Lokalmatadoren Marco Lauderbach kam das Aus im Achtelfinale. "Marco hat nach seiner Verletzung jetzt erst wieder mit dem Tennisspielen angefangen. Mehr war in diesem Jahr nicht drin", sagte Rodenbusch. Auch Sven Rodenbusch erreichte nach seinen Siegen in der Qualifikation das Achtelfinale im Hauptfeld.

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