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  • Geburtsgewicht von US-Babys im Abwind

    New York (dpa). In den USA kommen Neugeborene einer Studie von 1990 bis 2005 zufolge immer leichtgewichtiger zur Welt. Zwar sei der Rückgang des Geburtsgewichtes bisher nicht gravierend, berichtete das «Wall Street Journal» am Freitag, lasse aber zweifellos einen Trend erkennen.

    Die Untersuchung, an der unter anderen die Harvard Universität in Boston beteiligt war, wurde im US-Fachjournal «Obstetrics and Gynecology» vorgestellt. Sie analysierte die Daten von knapp 37 Millionen neugeborenen Babys, die von gesunden Frauen mit höherer Schulbildung im Alter zwischen 25 und 30 Jahren zur Welt gebrachtworden waren. Mehrlingsgeburten wurden nicht berücksichtigt.

    Weder in den USA noch im benachbarten Kanada, wo nach Angaben des Direktors der Gesundheitsforschungsinstitute der gleiche Trend beobachtet wird, gibt es eine Erklärung für das Phänomen. Die US-Studie fand, dass Säuglinge 1990 mit einem Durchschnittsgewicht von 3441 Gramm geboren wurden, 2005 aber nur noch 3389 Gramm auf die Waage brachten. Als Idealgewicht gelte 4000 Gramm, also vier Kilo, sagte der wissenschaftliche Direktor der kanadischen Institute, Michael Kramer, der Zeitung.

    Weiter fanden die US-Forscher bei ihrer Untersuchung, dass die Zahl der Neugeborenen in der Gruppe der leichtesten Babys um ein Prozent zunahm. Gleichzeitig schrumpfte die Gruppe der schwergewichtigen Babys um zwei Prozent. Ein Vergleich möglicher Faktoren wie die Gewichtszunahme, Fürsorge während der Schwangerschaft oder Geburt durch Kaiserschnitt lieferten zunächst keine Erklärung für den Trend, schrieb die Zeitung. Deshalb wollen die Forscher jetzt untersuchen, ob angehende Mütter eventuell durch mehr sportliche Aktivitäten das Gewicht ihrer Babys drücken.

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