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  • Enttäuschung über Aus für US-Mondmission

    Münster (dpa). Das Aus für die bemannte Mondmission der US- Raumfahrtbehörde NASA stößt bei deutschen Wissenschaftlern auf Kritik und Enttäuschung.

    Planetenforscher Harald Hiesinger von der Universität Münster bezeichnete die Entscheidung des US-Präsidenten Barack Obama, das Projekt zu kippen, als Rückschlag für die Forschung. «Das NASA- Budget steht in keinem Verhältnis zu anderen Ausgaben», sagte Hiesinger der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    «Wenn man weniger Geld für den Verteidigungshaushalt ausgeben würde, könnte man mehr Missionen betreiben», sagte der Wissenschaftler, der am Institut für Planetologie der Universität Münster forscht. Durch die Kürzungen gingen auch Bildungschancen verloren. «Das wird die Wissenschaft sicher beeinträchtigen.» Bemannte Mondmissionen hätten sich in der Vergangenheit bewährt. «Menschen können auf dem Mond viele Dinge besser bewerten als Roboter», sagte Hiesinger. Gerade für die Einordnung von Proben und des geologischen Umfeldes sei eine gewisse Erfahrung nötig.

    «Da steckt ganz anderes Herzblut drin, wenn Menschen über die Mondoberfläche laufen», sagte der Planetenforscher. «Eine bemannte Mission wäre etwas ganz Besonderes gewesen.»

    Nach Medienberichten ist Obama aus Kostengründen vom Plan seines Vorgängers George W. Bush für eine neue bemannte Mondmission bis 2020 abgerückt. Demnach sind im Haushaltsplan keine Mittel mehr für das Constellation-Programm der NASA vorgesehen, das auf die Entwicklung von Raketen für Reisen zur Internationalen Raumstation ISS, zum Mond und dann später sogar zum Mars abzielte.

    Internet: http://dpaq.de/muenster

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