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    StuttgartZF nach Verlustjahr wieder optimistisch

    Nach einem verlustreichen Krisenjahr will der Automobilzulieferer ZF 2010 wieder Gewinne einfahren. Der Umsatz solle zweistellig zulegen, sagte ZF-Chef Hans-Georg Härter am Mittwoch in Stuttgart.

    Automobilzulieferer ZF
    Eine Mitarbeiterin von ZF arbeitet am Band im Werk Friedrichshafen am Bodensee an einem Bus-Getriebe.

    ZF Friedrichshafen hat für das Geschäftsjahr 2009 unter dem Strich ein Minus von 421 Millionen Euro stehen. Im Jahr zuvor war es noch ein Plus von 434 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2010 kletterten die Erlöse um 34 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Zuwächse in zweistelliger Höhe habe es in allen Regionen gegeben, sagte Härter.

    Im Gesamtjahr rechnet ZF nun sogar mit einem Umsatzanstieg um 18 Prozent auf elf Milliarden Euro. Zum deutlichen Umsatzanstieg würde vor allem das starke Wachstum in Asien und Nordamerika beitragen, sagte Härter während der Bilanzpressekonferenz. «ZF hat wieder kräftig Fahrt aufgenommen - sowohl in der Umsatz- als auch in der Ertragsentwicklung.»

    Der Gewinn werde noch nicht die alte Marge von sechs bis sieben Prozent Umsatzrendite erreichen, sich aber in die Richtung bewegen. ZF ist einer der größten deutschen Automobilzulieferer und entwickelt, produziert und prüft weltweit Technologien für Antriebs- und Fahrwerktechnik.

    Die Krise der Automobilindustrie hatte dem Zulieferer vom Bodensee 2009 einen Umsatzeinbruch um 25 Prozent auf knapp 9,4 Milliarden Euro beschert. Vor allem der Nutzfahrzeugmarkt war fast völlig zum Erliegen gekommen. Außer in China gab es in überall einen kräftigen Umsatzrückgang. Die Stammbelegschaft in Deutschland konnte mit Kurzarbeit und Einsparvereinbarungen gehalten werden, im Ausland gab es einen leichten Abbau von Arbeitskräften. Die Mitarbeiterzahl sank von 63 300 auf knapp 60 000 zum Jahresende. Auch der vierköpfige ZF- Vorstand spürte die schlechte Geschäftsentwicklung: Dessen Bezüge sanken von 7,4 Millionen Euro (2008) auf 2,7 Millionen Euro.

    Treiber der positiven Entwicklung nach dem Krisenjahr, das ZF nach Härters Worten «mit einem halben blauen Auge» überstanden hat, sind vor allem China und Nordamerika. Der Umsatz in China (2009: 970 Mio. Euro) soll bis 2011 auf 1,5 Milliarden Euro steigen. Und das ehemalige Sorgenkind USA schreibt wieder schwarze Zahlen. Hier kündigte Härter kräftige Investitionen an und neue Projekte mit amerikanischen, asiatischen und deutschen Autobauern an.

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