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    Wohnkosten verschlingen teilweise Hälfte des Einkommens

    Hannover/Wiesbaden (dpa) - Das Wohnen in Deutschland wird für Bezieher niedriger Einkommen immer mehr zu einem finanziellen Problem. Dies zeigten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, über die die «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Dienstag) berichtet.

    Wohnkosten
    Geringverdiener in Deutschland müssen immer mehr von ihrem Einkommen für Wohnkosten aufbringen.
    Foto: Armin Weigel - DPA

    Danach müssen Geringverdiener mit einem Nettoeinkommen bis zu 1300 Euro fürs Wohnen monatlich bereits 48,8 Prozent ihres Lohns aufwenden. Allein im Lauf von zehn Jahren habe sich der Anteil der Wohnkosten am zur Verfügung stehenden Nettoeinkommen um neun Prozentpunkte erhöht. Hintergrund seien gestiegene Kosten für Mieten, Instandhaltung und Energie.

    Wirtschaft
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