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    Shell steigert Gewinn dank hoher Ölpreise kräftig

    London/Den Haag (dpa) - Der Ölkonzern Shell hat seinen Gewinn 2010 dank höherer Öl- und Gaspreise sowie gesunkener Kosten kräftig gesteigert. Der Nettogewinn legte um 61 Prozent auf 20,13 Milliarden Dollar zu, wie das niederländisch-britische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Shell
    Kerosin-Tanks von Shell in Düsseldorf: Stabile Ölpreise und eine weiter wachsende Nachfrage haben dem größten europäische Ölkonzern Shell auch im dritten Quartal einen kräftigen Gewinnzuwachs beschert

    Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten kletterte auf 18,6 Milliarden Dollar nach 9,8 Milliarden Dollar im Krisenjahr 2009. Analysten waren trotzdem nicht ganz zufrieden. Besonders deutlich wurde der Aufwärtstrend beim größten Ölkonzern Europas im vierten Quartal: Allein von Oktober bis Ende Dezember 2010 konnte Shell seinen Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfachen - von 1,2 Milliarden auf 5,7 Milliarden Dollar.

    «Unsere Resultate sind vor allem im Ergebnis besserer industrieller Rahmenbedingungen, des Wachstums unserer eigenen Produktion sowie der Verringerung der Kosten ansehnlich gestiegen», sagte Shell-Chef Peter Voser.

    Die Börse in Amsterdam honorierte das Ergebnis jedoch zunächst nicht: Die Shell-Aktie sank nach Bekanntgabe der Zahlen um 2,2 Prozent. Analysten hätten mit noch höheren Gewinnen gerechnet, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Shell zahlt Anlegern für das vierte Quartal 2010 eine Dividende von 0,42 Dollar pro Aktie.

    Voser stellte für die nächsten Jahre weitere Gewinnzuwächse in Aussicht. «Wir setzen unsere Investitionen für ein mittelfristiges Wachstum fort, um Werte für unsere Anleger zu schaffen.» Dazu gehörten auch zwei Großprojekte zur Ölförderung aus der Tiefsee im Golf von Mexiko sowie Brasilien. Auch Projekte in Kooperation mit China sowie im Irak sollten vorangetrieben werden. Allein 2011 seien Investitionen von 25 bis 27 Milliarden Dollar vorgesehen.

    Auch die US-Konkurrenten ExxonMobil und Chevron hatten 2010 ihren Gewinn kräftig gesteigert, während BP wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fast fünf Milliarden Dollar Verlust machte.

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