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    Santa ClaraIntel legt famosen Jahresstart hin

    Computer verkaufen sich weiter blendend. Davon profitiert vor allem der weltgrößte Chiphersteller Intel, aus dessen Fabriken vier von fünf Prozessoren stammen, die Herzstücke eines jeden Rechners.

    Intel-Zentrale
    Intel hat einen guten Jahresstart hingelegt.

    Mit einem Umsatz von 10,3 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 2,4 Milliarden Dollar hat der Konzern das beste erste Quartal seiner Geschichte hingelegt. «Das war ein großartiger Start ins Jahr», sagte Konzernchef Paul Otellini am Dienstag im kalifornischen Santa Clara. Und der gute Lauf wird seiner Meinung nach anhalten. «Wir sind zuversichtlich für unser Geschäft für den Rest des Jahres 2010 und darüber hinaus.» Die Nachfrage nach PC-Komponenten sei stark, und Intel habe eine Reihe neuer Produkte in petto.

    «Unsere kontinuierliche Disziplin hat sich wieder einmal bezahlt gemacht», sagte Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH in Deutschland. Dies gelte sowohl auf der Kostenseite als auch bei den Investitionen in neue Fertigungstechnik. Der Umstieg auf die 32- Nanometer-Fertigung sei sehr gut angelaufen. «Damit können wir erneut kostengünstiger leistungsfähigere Chips produzieren.»

    Intel will weiter intensiv in Forschung und Entwicklung investieren. Ausgaben von 11,8 Milliarden Dollar seien für dieses Jahr ursprünglich geplant gewesen, sagte Schwaderer. Die Investitionen werden aber nun deutlich über 12 Milliarden liegen.

    Von der Krise hat sich die Branche fast vollständig erholt. Bereits 2009 sei eine rapide Entspannung spürbar gewesen, sagt Schwaderer. «Die Computer-Industrie ist während der schwersten Krise seit 1921 mit einem blauen Auge davon gekommen.» Weltweit und besonders in Deutschland wurde das gute Geschäft vor allem durch die Kauffreude der Verbraucher stabilisiert. «Der Privatkunde hat die Krise komplett ignoriert.»

    In Deutschland profitierte Intel von der traditionell starken Nachfrage nach hochwertigen und leistungsfähigen Produkten. Intels Flaggschiff-Prozessoren der Core-Reihe seien nirgends so stark nachgefragt wie in Deutschland, sagte Schwaderer. Sogar der zuletzt schwächelnde Markt mit Desktop-PCs legte wieder um acht Prozent zu.

    Im wachstumsstarken Segment der mobilen Computer ging der Anteil der abgespeckten Mini-Notebooks in Deutschland allerdings weiter zurück. Dies sei ebenfalls ein Anzeichen dafür, dass die Kunden wieder stärker nach hochwertigen Produkten fragten, sagte Schwaderer. Die kleinen Rechner mit Intels Atom-Prozessor hatten den Markt lange beflügelt.

    Inzwischen zog auch das Geschäft mit Unternehmenskunden im Vergleich zum Krisen-Quartal im Vorjahr wieder deutlich an. «Die Firmen kehren langsam wieder zurück zu normalen Ersatz-Zyklen.» Die während der Krise aufgeschobene Anschaffung von neuer Hardware holen viele Kunden jetzt nach. Auch das Geschäft mit Servern legte wieder zu.

    Nachbörslich stieg der Kurs der Aktie um mehr als drei Prozent. Mit einem derart starken Abschneiden hatten die Börsianer nicht gerechnet. Auch Intel selbst hatte niedrigere Zahlen in Aussicht gestellt. Der Umsatz lag um 44 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Krisenjahres 2009, der Gewinn verdreifachte sich sogar beinahe. Im zweiten Quartal will der Konzern das Geschäft in etwa auf dem gleichen Niveau wie zu Jahresbeginn halten.

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