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  • Devisen: Euro leicht erholt von starken Wochenverlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX). Der Euro hat sich am Freitag etwas von seinen starken Verlusten im Wochenverlauf erholt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,4110 US-Dollar und damit knapp einen Cent mehr als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4135 (Donnerstag: 1,4064) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7075 (0,7110) Euro.

    Trotz der leichten Erholung zum Wochenausklang hat der Euro allein in dieser Woche rund drei Cent an Wert eingebüßt. Grund ist die anhaltende Sorge um die prekäre Haushaltslage in mehreren Euroraum-Staaten, insbesondere in Griechenland. "Dass der Euro seinen Abwärtskurs nicht fortgesetzt hat, ist vor allem auf die Regulierungsvorschläge des US-Präsidenten für die Bankenbranche zurückzuführen", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler.

    Barack Obama hatte bereits am Donnerstagabend angekündigt, die amerikanische Bankenbranche stark regulieren zu wollen. So soll den Banken unter anderem der Handel auf eigene Rechnung verboten werden. "Falls die Vorschläge umgesetzt werden, würde sich das negativ auf das Wachstum in den USA auswirken", sagte Keller. Grund: Die Bankenbranche leistet traditionell einen starken Beitrag zum Wirtschaftswachstum. "Insgesamt haben die Äußerungen Obamas von den Haushaltsproblemen in Europa abgelenkt und damit den Euro gestützt."

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87630 (0,87000) britische Pfund , 127,35 (129,14) japanische Yen und 1,4708 (1,4723) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.084,00 (1.108,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.933,05 (25.691,20) Euro.

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