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    BerlinBankenverband erwartet leichte Konjunkturaufhellung für 2013

    Die Wirtschaftslage in Deutschland wird sich nach Einschätzung des Bankenverbandes BdB im kommenden Jahr etwas aufhellen. Wenn sich die negativen Folgen der EU-Staatsschuldenkrise abschwächten, werde sich die Investitionsblockade der Unternehmen allmählich auflösen.

    Konjunktur
    Die deutsche Wirtschaft wird sich laut Bankenprognose nächstes Jahr in ruhigem Fahrwasser befinden.
    Foto: Jens Büttner / Archiv - DPA

    Laut der Prognose des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) dürften demnach die Ausrüstungsinvestitionen 2013 um 1,0 Prozent steigen nach einem für 2012 erwarteten Minus von 2,2 Prozent.

    Von der Weltwirtschaft werde im nächsten Jahr kaum Rückenwind kommen, sagte der Vorsitzende des BdB-Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik, Stefan Schilbe, in Berlin. In den Schwellenländern bahne sich eine konjunkturellen Trendwende erst zum Jahreswechsel an. Mit 3,5 Prozent werde das globale Wachstum «sehr moderat» ausfallen.

    Der BdB erwartet deshalb 2013 einen Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts um lediglich 1,1 Prozent nach 0,9 Prozent in diesem Jahr. Der private Konsum sollte sich um 1,3 Prozent (real) leicht erhöhen. Für die Exporte im nächsten Jahr sagt der BdB ein Plus von 3,1 Prozent voraus - nach 3,8 Prozent 2012. Die Zahl der Arbeitslosen werde voraussichtlich ganz leicht auf knapp über 2,9 Millionen steigen.

    Was die Inflation betrifft, so gibt der Bankenverband Entwarnung. Die schwache Konjunktur und die hohe Arbeitslosigkeit dämpften den Preisauftrieb, sagte Schilbe. Der BdB erwartet für den Euroraum 2013 einen Anstieg der Verbraucherpreise um 1,9 Prozent nach 2,4 Prozent in diesem Jahr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hätte damit ihr mittelfristiges Ziel von knapp unter 2 Prozent erreicht.

    Zur Überwindung der EU-Schuldenkrise hält der Bankenverband den dauerhaften Rettungsschirm ESM für «ausreichend, wenn die vereinbarten Regeln auch eingehalten, umgesetzt und gelebt werden», wie es der stellvertretende BdB-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Massenberg ausdrückte.

    Das angekündigte Kaufprogramm der EZB für Staatsanleihen aus Krisenländern sehe der BdB mit gemischten Gefühlen. «Das rückt nah an Staatsfinanzierung heran», sagte Schilbe. Zur Lage Spaniens fügte er hinzu, allein die Existenz des ESM könne dazu führen, dass ein Rettungsprogramm für das Land nicht nötig werde. Voraussetzung dafür sei, dass Spanien seine Reformen glaubhaft voranbringe.

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